Hansa Rostock holt Ex-Bundesliga-Trainer
Fußball-Drittligist Hansa Rostock hat den ehemaligen Bundesligatrainer André Breitenreiter verpflichtet. Der 52-Jährige, der den SC Paderborn, Schalke 04, Hannover 96 und die TSG Hoffenheim in der ersten Liga betreute, tritt an der Ostsee die Nachfolge des vor einer Woche entlassenen Daniel Brinkmann an. Das gab der Klub bekannt. Über die Vertragsdauer machte er keine Angaben.
"André Breitenreiter verfügt über viel Erfahrung im deutschen Profifußball und hat in seiner Laufbahn sehr unterschiedliche sportliche Situationen erlebt", sagte Rostocks Profifußball-Direktor Amir Shapourzadeh: "In unseren Gesprächen haben wir festgestellt, dass sich seine Fußballphilosophie sehr mit unserer deckt."
Breitenreiter wird in der Pressemitteilung zitiert: "Ich spüre hier positive Energie und möchte mit vollem Einsatz meinen Teil dazu beitragen, gemeinsam ein erfolgreiches neues Kapitel aufzuschlagen." Seinen größten Erfolg feierte der ehemalige Stürmer mit dem Titelgewinn des Schweizer Traditionsklubs FC Zürich 2022.
DFB-Legende sicher: Unter Klopp wird "alles besser"
Unter Bundestrainer Jürgen Klopp wird nach Ansicht von Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus "alles besser". Der Nachfolger von Julian Nagelsmann feiert mit der deutschen Nationalmannschaft an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in den Niederlanden seine Premiere an der Seitenlinie. Matthäus hat erkannt, dass nun das Klima stimme und von Vertrauen geprägt sei, wie er in seiner Sky-Kolumne schrieb. "Das war in den vergangenen Jahren nicht immer so, aber Vertrauen ist wichtig. Die Spieler müssen wissen, wo sie stehen, die Vereine wollen wissen, was mit ihren Spielern passiert."
Die Debütanten in Klopps nominiertem XXL-Kader für die Spiele in Amsterdam sowie gegen Serbien und zweimal Griechenland "werden kein Problem haben, sich zurechtzufinden", so Matthäus. Er erwartet, dass der neue Cheftrainer "auf den meisten Positionen zunächst Spieler einsetzt, die schon Erfahrungen in solchen Partien und in einem Hexenkessel wie in Amsterdam gemacht haben".
Formel 1 verkündet "unvermeidliche" Renn-Entscheidung
Formel-1-Rennen werden ab der Saison 2027 geringfügig kürzer. Dies entschied die Formel-1-Kommission des Automobilweltverbandes FIA am Montag in London. Künftig wird die Renndistanz nicht mehr rund 305 Kilometer betragen, sondern etwa 290. Dies mache je nach Strecke eine Reduzierung von zwei bis drei Runden aus.
In separaten Erklärungen bezeichneten die FIA und die Formel 1 diesen Schritt als unvermeidliche Folge einer früheren Entscheidung, den Kraftstoffdurchfluss in den Motoren zu reduzieren. Zudem wurden die Pläne für eine Getriebe-Homologation - also eine Vereinheitlichung der Bauteile bei allen Fahrzeugen - verworfen, um "den Zulieferern weiterhin Spielraum für Entwicklungen zu lassen".
Die Kommission änderte auch die Regeln für das auf drei Stunden begrenzte Zeitfenster bei Regenunterbrechungen, "um sicherzustellen, dass die Zuschauer bei Unterbrechungen bestmögliche Chancen haben, ein volles Rennen zu erleben". Laut der FIA-Mitteilung hat die Kommission auch Änderungen an den sportlichen und finanziellen Regularien der laufenden Saison vorgenommen, jedoch ohne Einzelheiten zu nennen.
Zverev lässt Grand-Slam-Triumphe nicht "kleinreden"
Konnte Alexander Zverev nur dank der Verletzungsprobleme seiner großen Rivalen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz seine zwei ersten Grand-Slam-Turniersiege feiern? Diese Frage wird in der Tennisszene diskutiert - stößt bei Bruder Mischa Zverev aber auf kein Verständnis.
"Diesen jüngeren Spielern müsste man sagen: Ja, ein jüngerer Motor muss nicht besser laufen. Deswegen sehe ich das überhaupt nicht so, als könnte man es kleinreden", sagte Mischa Zverev, der als Manager und Taktik-Ratgeber eine wichtige Rolle im Team des Weltranglistenzweiten einnimmt, in einem Interview von Sport1.

Zverev rührt seinen Vater zu Tränen
Bei Zverevs Triumph bei den French Open in Paris war der spanische Titelverteidiger Alcaraz wegen einer Handgelenksverletzung nicht am Start und der Italiener Sinner schied nach einem körperlichen Einbruch früh aus. Bei Zverevs US-Open-Sieg vor etwas mehr als einer Woche in New York fehlte der Weltranglistenerste Sinner wegen Knieproblemen komplett, Alcaraz scheiterte bei seinem ersten Turnier nach langer Verletzungspause im Viertelfinale.
"Warum waren die nicht dabei? Weil sie verletzt waren. Warum ist man verletzt? Weil man irgendwo einfach nicht stark genug ist oder weil man übertrieben hat. Weil man nicht auskuriert hat, wenn es sein musste", sagte Mischa Zverev: "Es gibt ja einen Grund. Es war nicht einfach so, dass sie keine Lust haben." Sein 29 Jahre alter Bruder sei zwar älter als Sinner (25 Jahre) und Alcaraz (23), "aber er ist dabei, er ist fit". Er sei auch nach der schweren Knöchelverletzung 2022 wieder stark zurückgekommen.
Trotz aller Blamagen: Italien wird "etwas Besonderes nach Hause holen"
Roberto Mancini geht seine zweite Amtszeit als Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft trotz der jüngsten Krise mit großen Ambitionen an. "Wir dürfen uns nicht mit Negativem aufhalten. Wenn man ein neues Abenteuer beginnt, ist man darauf aus, etwas Besonderes zu leisten, und in den nächsten vier Jahren werden wir etwas Besonderes nach Hause holen", sagte der 61-Jährige bei der Zusammenkunft der Squadra Azzurra.
Italien hat die vergangenen drei Weltmeisterschaften verpasst und seit 2006 kein K.o.-Spiel mehr bei einer WM bestritten. Den letzten großen Erfolg gab es in Mancinis erster Amtszeit mit dem EM-Titel 2021. "Ich bin hier, um zu gewinnen, und das ist das Ziel, das wir alle teilen", sagte der Coach: "Für mich ist es eine Herausforderung und ein neues Kapitel in meiner Karriere." Seine Premiere feiert er am Freitag (20.45 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Belgien.
Anschließend geht es in der aktuellen Länderspielphase gegen die Türkei (28. September), nach Frankreich (2. Oktober) sowie gleich in das Rückspiel gegen die Türken (5. Oktober). In seinen 34-köpfigen Kader berief er dabei zehn Debütanten. "Ich erwarte von ihnen, dass sie eine unbeschwerte Einstellung mitbringen", betonte Mancini: "Ich halte es für richtig, einige junge Spieler dabei zu haben, die wir kennenlernen können, um eine starke Mannschaft für die Zukunft aufzubauen."
FC Bayern droht im Kampf um Toptalent Transfer-Schlappe
Im Transfer-Poker um Manchester Uniteds Top-Talent JJ Gabriel scheinen sich die Aussichten des FC Bayern zu verschlechtern. Spanischen Medien zufolge weilt der erst 15 Jahre alte Offensivakteur derzeit in Spanien, um Gespräche mit dem FC Barcelona und Real Madrid über einen Wechsel zu führen und sich die Gegebenheiten vor Ort anzuschauen. Die beiden LaLiga-Giganten sollen in dem Wettstreit um Gabriels Dienste die besten Karten haben. Der FC Bayern und Paris Saint-Germain sind dem Vernehmen nach zwar ebenfalls interessiert, stehen auf der Prioritätenliste der Spielerseite aber wohl nicht ganz oben.
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Den "Manchester Evening News" zufolge ist der bekannte Spielervermittler Ali Barat in den Poker involviert. Der "Super-Agent" soll die Gesprächen zwischen dem Gabriel-Lager und dem FC Bayern sowie Real initiiert haben. Bei ManUnited, wo der Teenager noch in der Nachwuchsabteilung kickt, soll Barats Auftreten zu allgemeiner "Überraschung" geführt haben. Offiziell dürfen Berater bei Transfers von U16-Spielern keine Provision veranschlagen oder eine Bezahlung annehmen. Barat habe sich mit seinen Vermittlerdiensten aber nun schon einmal in Stellung gebracht, um Gabriel künftig unter Vertrag zu nehmen, hieß es. Barat ist beim FC Bayern kein Unbekannter. Er wirkte beispielsweise beim Leih-Transfer von Nicolas Jackson im Sommer 2025 mit.
Datum für Kabayel-Kampf steht - "Albanischer Adler" sagt ab
Schwergewichts-Weltmeister Agit Kabayel wird seinen WBC-Titel erstmals am 28. November in der Rudolf-Weber-Arena von Oberhausen verteidigen. Das teilte der 33-Jährige in seinem Youtube-Blog mit. Auf den Kabayel trifft, ist noch unklar. Der zuletzt als Herausforderer gehandelte Nelson Hysa wird es nicht sein. "Er kam in unser Büro, wir hatten uns auf die Konditionen geeinigt. Der Vertrag und alles war fertig. Ein paar Tage später rief er dann an und sagte, er will den Kampf nicht", sagte Kabayels Promoter Frank Warren bei IFL TV. "Wie jemand einen WM-Kampf ablehnen kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Die meisten Kämpfer träumen davon, um den Titel zu boxen."
Hysa - Kampfname "Albanischer Adler - hatte Kabayel Ende August bei einem Kampfabend in London öffentlichkeitswirksam herausgefordert. Da der 41-Jährige ebenfalls bei Warren unter Vertrag steht, galt er als logischer Kandidat für die erste Titelverteidigung des Deutschen. Kabayel und sein Trainer Sükrü Aksu äußerten sich indes erfreut über dessen Absage. Hysa habe sich die WM-Chance nicht verdient und stelle keine Herausforderung dar. Man suche jetzt den sportlich besten verfügbaren Gegner. Diese Suche gestaltet sich schwierig. Gemäß WBC-Regeln muss der Gegner in der Top 15 des Verbandes platziert sein. Unter den Top 15 ist aber eigentlich kein Mann von Rang und Namen verfügbar.
An die Rudolf-Weber-Arena hat Kabayel gute Erinnerungen. Am 10. Januar hatte er dort vor 13.000 frenetischen Fans den Polen Damian Knyba durch Technischen K.o. in Runde drei bezwungen und seinen damaligen Interims-WM-Titel behauptet. Ende Juni stufte ihn der WBC dann nach dem Rückzug von Schwergewichts-König Oleksandr Usyk zum vollwertigen Weltmeister hoch.
Klopp muss ersten Ausfall verkraften
Jürgen Klopp verzeichnet den ersten verletzungsbedingten Ausfall vor seinem Debüt als Bundestrainer: Offensivmann Brajan Gruda von RB Leipzig reist nicht zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Wie RB mitteilte, laboriert der 22-Jährige an einer Bauchmuskelzerrung, die er sich bei der 0:2-Niederlage der Sachsen in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen zugezogen hatte. Gruda müsse in der Länderspielpause kürzertreten, heißt es in dem Klub-Bulletin. Eine Nachnominierung wird es laut DFB nicht geben.
Gruda hat bislang 20 Länderspiele für die U21-Nationalmannschaft absolviert und hätte sein Debüt für die A-Nationalmannschaft geben können.
Klopp hatte Gruda in seinen 22 Mann starken "Kader II" für die Nations-League-Spiele gegen Serbien am 1. Oktober und das Rückspiel gegen Griechenland am 4. Oktober berufen. Für das Spiel in Amsterdam gegen Holland (24. September, 20.45 Uhr, live bei RTL) und das Hinspiel gegen die Hellenen (27. September) greift Klopp auf 22 Spieler seines ersten Kaders zurück.
Minderjähriger flüchtet aufs spanische Festland - in Teambus von Zweitligist
Einem minderjährigen Migranten ist eine spektakuläre Flucht aus Ceuta auf das spanische Festland gelungen - dank eines Verstecks im Teambus des Fußball-Zweitligisten Real Valladolid. Der Jugendliche versteckte sich nach der Partie zwischen AD Ceuta und Valladolid (1:1) am Sonntag im Bereich der Fahrzeugunterseite und überquerte so mit dem Bus auf der Fähre nach Algeciras die Straße von Gibraltar. Nach der Ankunft auf dem Festland fuhr der Bus weiter Richtung Valladolid, ehe Spieler und Mitarbeiter des Vereins Geräusche und Hilferufe wahrnahmen. Bei Jerez de la Frontera wurde der Bus angehalten und der Jugendliche entdeckt. Der Minderjährige war nach übereinstimmenden Berichten bei Bewusstsein, wurde aber ins Krankenhaus gebracht.
Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen zu Fuß oder schwimmend aus Marokko nach Ceuta gelangt. Nach spanischen Angaben gab es bei dem Andrang Dutzende Tote. Die meisten Migranten kehrten kurz danach zurück oder wurden zurückgebracht, Tausende Migranten harren aber weiterhin in Ceuta aus. Viele von ihnen leben seit Wochen unter prekären Bedingungen in Zelten oder selbst errichteten Behelfsunterkünften an den Stränden von Ceuta. Die spanische Regierung hat ein Lager mit großen Zelten am Hafen von Ceuta errichtet. Damit gibt es inzwischen in Flüchtlingsunterkünften in Ceuta Platz für 6000 Menschen. Allerdings schätzt die Regionalregierung, dass sich noch rund 13.000 Migranten in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave aufhalten.
Bayern-Star ruft Champions-League-Finale als Ziel aus
Führungsspielerin Giulia Gwinn hat die großen Ambitionen des FC Bayern in der Champions League vor dem Auftakt der Ligaphase unterstrichen. Dass die Münchnerinnen in der Vorsaison erst im Halbfinale am FC Barcelona gescheitert waren, mache "nur Hunger auf mehr, nur Lust auf mehr", sagte die DFB-Kapitänin: "Wir haben einfach gespürt in unserer Mannschaft, dass wir bereit sind, noch weiter gehen zu können. Und das ist auch das Ziel für diese Saison."
Am Dienstag (18.45 Uhr/Disney+) treffen die Bayern auf den englischen Doublegewinner Manchester City. Die 27-Jährige erwartet auch durch die weiteren Duelle mit Real Madrid oder Barca eine "knackige" Ligaphase. Dennoch wolle man nach den Erfolgen in der Meisterschaft und im DFB-Pokal international "natürlich keinen Schritt weniger machen, eher mehr", sagte Gwinn. Sie sei aber "kein Fan davon, uns groß zu reden - sondern wir wollen es auf dem Platz zeigen. Wir haben morgen die erste Möglichkeit."
Bei der Champions-League-Premiere in der neuen Frauen-Heimat des FC Bayern im Sportpark Unterhaching kommt es für Gwinn zum Aufeinandertreffen mit DFB-Kollegin Carlotta Wamser, die im Sommer aus Leverkusen nach England wechselte. Weitere Wiedersehen auf dem Platz dürften ausfallen, Rebecca Knaak und Sydney Lohmann fehlten bei den Skyblues zuletzt verletzt. Die Münchnerinnen sind die einzige deutsche Hoffnung in der Champions League. Der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt scheiterten in der Qualifikation.
Herber Holland-Rückschlag vor Spiel gegen Klopps neues Deutschland
Wenige Tage vor dem Debüt von Jürgen Klopp als Bundestrainer gegen die Niederlande gibt es personelle Veränderungen. Oranje-Bondscoach Xavi muss auf den ehemaligen BVB-Stürmer Donyell Malen verzichten, der sich seit Monaten in Top-Form befindet. Malen steht nicht im Kader für das Spiel der Erzrivalen am 24. September in Amsterdam (ab 19.40 Uhr bei RTL/Anstoß 20.45 Uhr). Das teilte der niederländische Verband mit.
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Auch der Ex-Leipziger Justin Kluivert vom AFC Bournemouth verpasst das Duell gegen die DFB-Auswahl verletzungsbedingt. Der neue Nationaltrainer Xavi berief Guus Til und Mexx Meerdink als Ersatz in den Kader. Malen, seit Januar bei der AS Rom, hatte sich am Wochenende im Top-Spiel der Serie A gegen Inter Mailand (2:2) eine Prellung am Knie zugezogen. Bis zu seiner Verletzung befand sich der 27-Jährige über einen langen Zeitraum in absoluter Top-Verfassung - sein Ausfall stellt also einen empfindlichen Rückschlag für die niederländische Auswahl dar.
Wahlsiegerin in Berlin macht Tür für Olympia zu
Weiterer herber Rückschlag für Berlin im nationalen Olympia-Schlussspurt: Am Tag nach der Abgeordnetenhauswahl in der Hauptstadt hat Elif Eralp, Spitzenkandidatin des Wahlsiegers Die Linke, deutlich Abstand genommen vom Pro-Olympia-Beschluss der bisherigen Landesregierung. "Ich habe ganz klar gesagt, dass ich beispielsweise die sechs Millionen (Euro; Anm.d.Red.), die schon für die Olympia-Bewerbung ausgegeben wurden, für eine Steuergeldverschwendung halte. Und es sollen ja noch viele Millionen, Milliarden dazukommen. Ich sehe keinen Vorteil für Berlin. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden, Olympia zu unterstützen. Und das sehe ich auch heute noch so", sagte Eralp, deren Partei mit der Regierungsbildung beauftragt ist, am Montag bei einer Pressekonferenz.
Sie gehe ohnehin "nicht davon aus, dass Berlin den Zuschlag erhält, weil ja ganz klar ist, dass wir für eine andere Politik stehen. Wir finden, die größte Krise in unserer Stadt ist die Mietenkrise. Die müssen wir jetzt erst mal konsequent angehen. Und da haben wir sehr viele große Aufgaben, für die wir auch die Steuermittel benötigen", sagte die 45-Jährige, deren Partei als einzige bedeutende der deutschen Parteienlandschaft einer nationalen Bewerbung um Olympische Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 am kritischsten gegenübersteht.
Am kommenden Samstag wird bei einer Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Baden-Baden abgestimmt, welchen Bewerber Deutschland beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ins Rennen schickt. Die Berliner Kontrahenten München und Köln/Rhein-Ruhr gelten gegenüber der Hauptstadt als favorisiert, weil sie bei Referenden großen Zuspruch durch die Bevölkerung erhielten.
Klopp tauscht zwei DFB-Profis aus
Platztausch in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Flügelflitzer Karim Adeyemi vom FC Barcelona wird den Münchner Lennart Karl in den Nations-League-Spielen am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) in Amsterdam gegen den Erzrivalen Niederlande und drei Tage später in Augsburg gegen Griechenland ersetzen. Karl übernimmt dann den Platz von Adeyemi für die Spiele gegen Serbien am 1. Oktober in München und das Rückspiel gegen Griechenland in Thessaloniki am 4. Oktober. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) begründete den Tausch mit einer Belastungssteuerung.
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat aufgrund der besonderen Herausforderung mit vier Spielen in elf Tagen ein ungewöhnliches Jobsharing-Modell entwickelt. Er teilte seine 44 nominierten Spieler in zwei Kader für jeweils zwei Spiele ein. Ursprünglich sollte Karl im ersten Teil des Lehrgangs dabei sein, Adeyemi war für Teil zwei vorgesehen.
Klub ist sauer: Juventus-Fans sorgen bei Gedenkminute für Entsetzen
Fans von Juventus Turin haben während einer Schweigeminute für die verstorbene Inter-Legende Sandro Mazzola für Aufsehen gesorgt und möglicherweise eine Strafe provoziert. Während sich zahlreiche Zuschauer vor dem Heimspiel gegen Atalanta Bergamo (2:0) am Sonntag zum Gedenken erhoben, drehten sich Anhänger in der Südkurve demonstrativ mit dem Rücken zum Spielfeld. Juve und Inter Mailand sind seit Jahren erbitterte Rivalen.
Statt der Schweigeminute gedachten die Fans mit Gesängen der verstorbenen Juventus-Ikonen Gaetano Scirea, Andrea Fortunato und Gianni Agnelli. Der 83-jährige Mazzola, der über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten des italienischen Fußballs gehörte, war eine der großen Figuren von Inter, er verbrachte seine gesamte 17-jährige Profikarriere bei dem Klub.
Juventus distanzierte sich vom Verhalten eines Teils des eigenen Anhangs. "Der fehlende Respekt während einer Schweigeminute ist durch keine Rivalität zu rechtfertigen", teilte der Klub mit und bat um Entschuldigung. Gemeinsames Gedenken müsse über Vereinszugehörigkeiten und Farben hinausgehen.
Dem Verein drohen nun Sanktionen durch das Sportgericht der italienischen Liga. Medienberichten zufolge reicht der mögliche Strafrahmen von einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro bis zur Schließung der Südkurve für das nächste Heimspiel gegen Lazio Rom am 18. Oktober. Die Szene dürfte die ohnehin traditionsreiche Rivalität zwischen Juventus und Inter weiter belasten.
DFB-Spieler verkündet trotz Topform: "Bin schon zurückgetreten"
Pascal Groß trumpfte im Trikot von Brighton & Hove Albion gegen den englischen Meister FC Arsenal ganz groß auf, das Thema Nationalmannschaft hat sich für den Routinier aber erledigt. "Ich bin schon zurückgetreten. Für mich war's das nach der WM", sagte der 35-Jährige nach dem überraschenden 3:0 (2:0) bei Sky und ergänzte: "Ich glaube, es ist an der Zeit, der neuen Generation nur das Beste zu wünschen."
Groß erzielte in 19 Länderspielen einen Treffer. Sein Debüt in der DFB-Auswahl gab er erst im hohen Fußball-Alter von 32 Jahren 2023 unter dem damaligen Bundestrainer Hansi Flick. Von Julian Nagelsmann wurde der Mittelfeldspieler in den Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Gegen Arsenal glänzte Groß am Samstag als Torschütze und Vorbereiter. Doch für das DFB-Team, aus dem nach dem WM-Debakel bereits Manuel Neuer und Antonio Rüdiger zurückgetreten waren, steht er nicht mehr zur Verfügung.
Cowboys melden sich gegen Commanders zurück
Nach der überraschenden Pleite in Woche 1 gegen die New York Giants haben sich die Dallas Cowboys mit einer starken Offensivleistung gegen die Washington Commanders zurückgemeldet.

Cowboys melden sich gegen Commanders zurück
Gladbach hat offenbar neuen Coach gefunden
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Trainer Alexander Blessin. Wie die "Rheinische Post" berichtet, befinden sich die Gladbacher in letzten Gesprächen mit Blessins Ex-Club FC St. Pauli über die Freigabe des Trainers. Demnach soll der 53-Jährige bis Mittwoch offiziell vorgestellt werden. Auch die "Bild"-Zeitung und der Bezahlsender Sky hatten berichtet.
Gladbachs Sportchef Rouven Schröder hatte nach der 3:4-Niederlage in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 bereits am Wochenende gesagt, dass man mit einem Coach "eine mündliche Einigung erzielt" habe. Den früheren Bremer Trainer Horst Steffen und Christian Titz, von dem sich Hannover 96 kürzlich getrennt hatte, schloss Schröder dabei für den Job aus.
Nach Interview-Wirbel: Baumann stellt eine Sache zum DFB-Team klar
Torhüter Oliver Baumann hakt das Thema Fußball-Nationalmannschaft trotz seiner Nichtnominierung für die kommenden Nations-League-Spiele noch nicht ab. "Er hat die Tür nicht zugemacht. So lassen wir es stehen", sagte der Keeper der TSG 1899 Hoffenheim bei DAZN über ein Gespräch mit Bundestrainer Jürgen Klopp. Wie weit die Tür für ihn noch offen stehe, könne er nicht beurteilen, erklärte Baumann. Er sei aber "natürlich" weiter bereit, sollte er vom neuen Coach des DFB-Teams gebraucht werden.
Klopp hat für die bevorstehenden Länderspiele die Torhüter Marc-André ter Stegen, Alexander Nübel, Finn Dahmen, Noah Atubolu und Jonas Urbig nominiert. Sein mit Spannung erwartetes Debüt gibt Klopp beim Auswärtsspiel gegen die Niederlande am kommenden Donnerstag.
Baumann hatte zuletzt schon gesagt, dass ihm die Entscheidung nicht gefalle, er sie aber akzeptieren und respektieren müsse. Die Degradierung durch Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann kurz vor der verkorksten WM im Sommer habe ihm mehr wehgetan, hatte Baumann zudem berichtet. Mit der TSG verlor der Torhüter am Sonntag in der Bundesliga mit 1:3 bei Aufsteiger Paderborn. Für die Kraichgauer war es die vierte Niederlage im sechsten Pflichtspiel der Saison.
Chargers machen Fehlstart gegen Raiders perfekt
Der Fehlstart der Los Angeles Chargers ist perfekt. Sie verlieren auch ihr zweites Heimspiel der NFL-Saison, dieses Mal daheim gegen die Las Vegas Raiders. Quarterback Kirk Cousins erlebt dabei einen sehr guten Tag.

Chargers machen Fehlstart gegen Raiders perfekt
Zeitung knallhart: "Albtraumabend" für ter Stegen
Für Ajax Amsterdam reichte es trotz eines dominanten Spiels und vieler Chancen nur zu einem 2:2 (1:1) gegen Außenseiter Excelsior. Julian Brandt erzielte in der 32. Minute seinen bereits vierten Ligatreffer, Lennard Hartjes (45.+1) und Aymen Sliti (62.) drehten die Partie. Tolo Arokorade (64.) rettete den Punkt für Ajax. Beim zweiten Gegentor sah auch Torwart Marc-André ter Stegen nicht allzu gut aus: Der von Bundestrainer Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft nominierte Routinier verpasste es, eine flache Hereingabe zu klären.
Auch in Spanien wurde die Partie mit Interesse verfolgt, wurde ter Stegen im Sommer doch vom FC Barcelona an die Niederländer ausgeliehen. Die spanische Zeitung "Sport" sah gar einen "Albtraumabend" für den 34-Jährigen: "Ter Stegen fing sich zwei Gegentore bei nur zwei Schüssen aufs Tor. Dem Torwart gelang nicht eine einzige Parade, beim zweiten Gegentor hätte er mehr machen können."
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Der DFB-Rückkehrer befand selbst nach der Partie: "Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat gesehen, dass wir mehr verdient gehabt hätten. Wir hätten unsere Führung in der ersten Halbzeit ausbauen müssen. Es ist unsere eigene Schuld, dass wir nicht gewonnen haben. Letztendlich darf man einfach nicht zwei Gegentore kassieren."
Hertha BSC trotzt Mega-Patzer und irrem VAR-Pech
Das Topspiel in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC hat es in sich. Es ist das erste Wiedersehen nach den schlimmen Ausschreitungen im April. Diesmal bleibt es auf den Rängen ruhig, auf dem Platz aber passieren kuriose Dinge.

Hertha BSC trotzt Mega-Patzer und irrem VAR-Pech
Von Klopp nominiert: DFB-Neuling dachte, er würde "verarscht"
Felix Keidel wollte zunächst nicht glauben, was er da hörte. Co-Trainer Maik Frantz habe ihn vor dem Training beim Bundesliga-Neuling SV Elversberg in die Kabine geholt und über seine Nominierung für die Fußball-Nationalmannschaft informiert, erzählte der 23-Jährige nach dem 0:0 im Aufsteigerduell bei Schalke 04. "Ich habe ihn zuerst gefragt, ob er mich verarscht", sagte Keidel lachend.
Jürgen Klopp packt Spieler aus, die kaum jemand kennt
Am Nachmittag habe er dann den Anruf von Bundestrainer Jürgen Klopp erhalten - und gleich einen wichtigen Hinweis. "Er hat mich gefragt, wie es mir geht, und ich habe gesagt: Mir geht's gut und Ihnen?", berichtete Keidel. Daraufhin habe der neue DFB-Chefcoach geantwortet, "das Sie kann ich lassen", erzählte der Elversberger, "es heißt du und Jürgen."
Die überraschende Berufung in den XXL-Kader für die ersten vier Länderspiele unter Klopp habe nicht nur ihn "überglücklich" gemacht, betonte Keidel, "meine Eltern und meine Freundin haben sich sehr für mich gefreut und sind sehr stolz." Keidel wird in der zweiten Woche der Länderspielphase zur Nationalmannschaft stoßen.
"Oh, scheiße" - Daniels' Verletzung schockt NFL-Legende Brady
Die Washington Commanders kommen in der NFL weiter nicht in Fahrt und müssen sich nun auch noch um Quarterback Jayden Daniels sorgen. Der Spielmacher des Teams um den Deutschen Brandon Coleman musste beim 20:37 bei den Dallas Cowboys, der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel, zur Halbzeit das Feld verlassen, nachdem er sich den linken Ellenbogen ausgekugelt hatte.
Beim letzten Spielzug der ersten Hälfte war Daniels aus dem Gleichgewicht geraten, nachdem ihm sein Guard Chris Paul auf den Fuß getreten war. Als er sich abstützen wollte, wurde sein Arm in eine unnatürliche Position gebogen. "Oh, scheiße", rief Quarterback-Legende und TV-Experte Tom Brady bei Ansicht der Bilder im Fernsehen. Daniels wurde mit einem Handtuch über seinem Kopf wenig später vom Feld gefahren. Das Röntgenbild habe keinen Bruch gezeigt, verriet Commanders-Coach Dan Quinn im Anschluss. "Mann, das tut uns echt leid für ihn. Er hat sich wirklich die Seele aus dem Leib gespielt", sagte der Trainer.
"Einfach supergeil" - Klopps Idee reißt Matthäus vom Hocker
Für den anstehenden Länderspiel-Viererpack im Rahmen der Nations League hat Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp einen 44-köpfigen Mega-Kader berufen und damit auf Anhieb für die erwartete Aufbruchstimmung gesorgt. Zumindest schätzt der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus den Kniff so ein. "Ich finde es eine überragende Idee, dass er 44 Spieler eingeladen hat", schwärmt DFB-Ikone Lothar Matthäus bei "Sky90" vom Kader-Coup von Bundestrainer Jürgen Klopp.

"Zurück in die Kneipe": So kurios lief DFB-Nominierung früher ab
"In Deutschland wird alles, was neu ist, erst tausendmal hinterfragt. Dabei ist es gerade zu Beginn der Saison sinnvoll, zwei Kader zu benennen. Es stehen vier Spiele innerhalb von neun oder zehn Tagen an, und die Spieler sind nicht lange von ihren Vereinen weg. Die Champions League hat gerade angefangen, die Europa League ebenfalls, und auch die Meisterschaft läuft bereits. Das ist einfach supergeil", begründet Matthäus, warum er der Idee besonders viel abgewinnen kann.
Abgeholt hat Matthäus auch das Auftreten von Klopp bei dessen Pressekonferenz zur Verkündung des Aufgebots. Die PK sei "sensationell" gewesen, lobt der 65-Jährige. "Ich habe sie sogar 45 Minuten lang live verfolgt, und das mache ich ganz selten, weil mich das wirklich mitgenommen hat", so Matthäus, der zudem vor allem von einem Vorgehen von Klopp angetan ist, das die Spieler ganz besonders pushen dürfte: "Wie muss es dann erst den Spielern gehen? Ich habe 150 Länderspiele, und 13 oder 14 der Spieler haben noch kein einziges Länderspiel. Er hat sie alle gepusht. Die Namen wurden von den Journalisten gar nicht genannt, sondern er hat sie selbst ins Spiel gebracht: Der ist stark, der ist schnell, der ist torgefährlich, der ist dribbelstark. Die Spieler fühlen sich dadurch alle ein bisschen breiter, ein bisschen größer und ein bisschen selbstbewusster."
Darts-Superstar Luke Littler droht mit drastischen Konsequenzen
Darts-Weltmeister Luke Littler hat nach anhaltenden Anfeindungen durch Zuschauer mit einem Boykott von Turnieren auch in den Niederlanden gedroht. Der 19-Jährige war am Wochenende bei den World Series of Darts Finals im Amsterdam sowohl gegen Lokalmatador Danny Noppert als auch im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall (England) ausgebuht und ausgepfiffen worden. In Deutschland hatte Littler in der Vergangenheit Ähnliches erlebt.
Während der Partie gegen Aspinall sah sich der Schiedsrichter sogar gezwungen, das Match kurzzeitig zu unterbrechen und die Zuschauer wegen ihres Verhaltens zu verwarnen.
Auf die Frage, ob er wie bereits in Deutschland auch bei European-Tour-Veranstaltungen in den Niederlanden fernbleiben könnte, antwortete Littler bei Online Darts eindeutig: "100 Prozent." Der Engländer ergänzte: "Wenn die Niederländer so bleiben, dann werde ich dort keine Euro-Tour mehr spielen. Es hat einfach keinen Sinn, dass ich anreise und meine Zeit verschwende, während ich ausgebuht werde." Zudem sagte er: "Ich will einfach nur Darts spielen - und natürlich Autogramme geben."
Am Sonntag scheiterte Littler schließlich im Viertelfinale am Waliser Jonny Clayton (4:10). So platze auch der Traum des perfekten Jahres. Alle elf Majorturniere wollte Überflieger Littler in diesem Jahr gewinnen, nach sechs Triumphen endete die Serie. Der Sieg ging an seinen Landsmann Ross Smith, der sich im Finale mit 11:5 gegen den Waliser Gerwyn Price durchsetzte.




