Selbst die mögliche Aberkennung mehrerer Meistertitel von Manchester City wegen Verstößen gegen die Finanzregularien würde nach Ansicht von Spaniens Weltmeisterkapitän Rodri das Selbstverständnis seines langjährigen Vereins nicht erschüttern. "Was wir erreicht haben, kann uns niemand nehmen. Das ist etwas, das sich nicht mit Geld kaufen lässt, sondern mit Einsatz, mit Teamgeist und damit, dass wir jeden Tag Seite an Seite stehen", sagte der zu dieser Saison zu Hansi Flicks FC Barcelona gewechselte Mittelfeldspieler vor dem Nations-League-Spiel der Spanier gegen England heute (20.45 Uhr) in Wembley.
"Wir hatten im Laufe der Jahre und hier in Wembley viele Erfolge, daher kann ich Ihnen versichern, dass alles verdient war, und ich bin froh, dass ich eine der besten Epochen des englischen Fußballs miterleben durfte", sagte Rodri, der von 2019 bis zum vergangenen Sommer unter Pep Guardiola für Manchester City auflief.
Der 30-Jährige erinnerte an ein ähnliches Verfahren gegen den Premier-League-Verein 2020. "Auch dort wurden wir in erster Instanz für schuldig befunden, aber wir haben an den Verein und an die Unschuld geglaubt, die der Verein stets beteuert hat, und am Ende wurden wir freigesprochen", erzählte Rodri. "Deshalb glaube ich an das Rechtssystem, und ich glaube an die Unschuld des Vereins." Manchester City droht eine massive Strafe. Nach übereinstimmenden Berichten britischer Medien wurde der englische Pokalsieger wegen Verstößen gegen die Finanzregularien der Premier League in 114 von 115 Fällen für schuldig gesprochen.
