Das war Freitag, der 18. September 2026
Liebe Leserinnen und Leser
angesichts der extrem hohen Benzinpreise hat sich die Bundesregierung auf einen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt. In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin schalten die Parteien jetzt in den finalen Endspurt - am Sonntag wird dort gewählt. Die ntv-Redaktion hält Sie auch in der Nacht weiter auf dem Laufenden. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Bericht: Mehr US-Soldaten im Iran-Krieg getötet als offiziell gemeldet
Die Zahl der im Iran-Krieg getöteten US-Soldaten ist einem Zeitungsbericht zufolge höher als vom Pentagon bekanntgegeben. Die "Washington Post" berichtet unter Berufung auf Militär-Insider von mindestens 22 Toten. Dies seien vier Personen mehr als bisher vom US-Verteidigungsministerium kommuniziert. Das Weiße Haus kommentierte den Medienbericht bisher nicht.
Trump lässt große US-Medien wie CNN nicht mehr ins Weiße Haus
US-Präsident Donald Trump hat den beiden US-Fernsehsendern CNN und MS NOW (ehemals MSNBC) sowie dem Nachrichtenportal Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärt Trump, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", droht der US-Präsident.
Nordrhein-Westfalen: Frau zündet Mann im Rollstuhl an
Eine 18-Jährige soll in Hagen einen Mann im Rollstuhl mit einer Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt haben. Wie die Polizei mitteilt, wurde der 67-Jährige schwer verletzt. Er sei in einer Grünanlage mit der ihm "flüchtig bekannten Frau" zuvor in einen Streit geraten. Passanten konnten das Feuer löschen. Die Tatverdächtige wurde später in Münster vorläufig festgenommen.
In Frauenkleid und mit Perücke: Serienkiller in Brasilien gefasst
In Brasilien ist ein mutmaßlicher Serienmörder gefasst worden, der sich bei seiner Flucht als Frau verkleidet hatte. Der 33-Jährige, dem mindestens 16 Morde zur Last gelegt werden, wurde in einem Waldgebiet im nordöstlichen Bundesstaat Paraíba gefasst, wie die Polizei mitteilt. Der Tatverdächtige trug bei der Festnahme ein Frauenkleid und eine schwarze Perücke.
Bericht: Supermarktkette bestellt wegen höherer Preise keine Coca-Cola mehr
Eine erneute Preiserhöhung von Coca-Cola sorgt für Unmut im Einzelhandel, berichtet die "Lebensmittel Zeitung". Rewe soll laut dem Fachblatt sogar einen temporären Bestellstopp für das gesamte Coca-Cola-Sortiment beschlossen haben, da die Supermarktkette die höheren Einkaufspreise nicht zahlen wolle. Betroffen sei neben Coca-Cola auch Fanta, Sprite und Mezzo Mix sowie Monster, Powerade und der Eistee der Marke Fuze. Rewe bestätigte den Bestellstopp bisher nicht, Brancheninsider rechnen laut dem Medienbericht mit einer schnellen Einigung.
Millionensumme steigt: Nobelpreise sind in diesem Jahr mehr wert
Wer in diesem Jahr einen der begehrten Nobelpreise erhält, hat noch etwas mehr Grund zur Freude als die letztjährigen Preisträger: Die Nobelstiftung hat das Preisgeld auf zwölf Millionen schwedische Kronen erhöht - umgerechnet rund 1,06 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr war jede Auszeichnung rund elf Millionen Kronen wert. Der Unterschied beim Preisgeld beträgt nach aktuellem Wechselkurs damit umgerechnet rund 65.000 Euro.
"Ich brauche Hilfe": Trump-Minister hofiert Impfgegner - und kämpft mit Lampe
Robert F. Kennedy Jr. verspricht impfkritischen Eltern die volle Unterstützung der US-Regierung. Doch seine Rede in Washington stockt immer wieder - die Leselampe am Pult macht nicht mit. Erst ein Stück Klebeband beendet das Drama, das der US-Gesundheitsminister selbst zum "zivilen Ungehorsam" erklärt.
Jan Böhmermann macht Schluss mit dem "ZDF Magazin Royale"
Kurz vor Weihnachten geht Jan Böhmermanns "ZDF Magazin Royale" zum letzten Mal auf Sendung, wie das Medienmagazin DWDL.de berichtet. Um Raum für die Entwicklung einer möglichen neuen wöchentlichen Show zu schaffen, wird das Format am 18. Dezember letztmalig zu sehen sein, bestätigt das ZDF das Aus und spricht von "guten Gesprächen". Böhmermann erklärt dazu: "Ich möchte noch mal eine andere Sendung machen."
Streit um Sitzverteilung eskaliert: Passagiere prügeln im Flugzeug aufeinander ein
Auf einem Flug der Biman Bangladesh Airlines geraten Passagiere aneinander. Videoaufnahmen zeigen, wie zwei Männer aufeinander einschlagen. Mitreisende haben alle Mühe, die Streithähne zu trennen. Auslöser soll ein Konflikt um die Sitzverteilung gewesen sein.
Gericht: Steakhaus-Gründer Eugen Block darf seine Enkel nicht sehen
Der Gründer der Steakhaus-Kette "Block House", Eugen Block, darf seine Enkelkinder in Dänemark weiterhin nicht sehen. Ein Gericht im dänischen Sønderborg lehnt einen Antrag auf Umgangsrecht mit dem zwölfjährigen Jungen und dem 15-jährigen Mädchen ab. Das teilen der Vater der Kinder, Stephan Hensel, und ein Block-Sprecher übereinstimmend mit. Um die beiden Kinder gibt es seit Jahren einen Sorgerechtsstreit zwischen Blocks Tochter Christina und ihrem in Dänemark lebenden Ex-Mann. Nach einem Wochenendbesuch im August 2021 soll der Vater die Kinder nicht wie vereinbart zur Mutter nach Hamburg zurückgebracht haben. Anfang 2024 waren der Junge und das Mädchen dann in Richtung Deutschland entführt worden. Der Vater der Kinder war von den Kidnappern niedergeschlagen worden.
Neue Katzenart in Bolivien entdeckt
Eine Forscherin von National Geographic wird auf ein ungewöhnliches Tier aufmerksam. Ihr Verdacht bestätigt sich: Leopardus tilcayo ist eine bislang unbekannte Art. Das Fell der Tigerkatze weist verblüffende Ähnlichkeit mit einer großen Raubkatze auf.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Leah Nowak hat sich nach der Frühschicht in den verdienten Feierabend verabschiedet. Ich bin Benjamin Horbelt und begleite Sie bis in den späten Abend mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Bei Anregungen mailen Sie gern an dertag(at)ntv.de - Starten Sie gut in die zweite Tageshälfte!
Bericht: Zehntausende "Upskirting"-Videos vom Oktoberfest aufgetaucht
Zehntausende mutmaßlich illegal aufgenommene intime Videos von Oktoberfest-Besucherinnen sind laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) in sozialen Medien aufgetaucht. Die Aufnahmen sollen Frauen auf dem "Teufelsrad" zeigen, denen teilweise unter den Rock gefilmt wurde.
Der Doktorand Benjamin Shultz von der Hochschule Neu-Ulm wertete laut SZ umfangreiche Daten aus. Bei einer Recherche habe er rund 32.000 entsprechende Videos auf Facebook sowie Tausende weitere auf YouTube und TikTok gefunden. Teilweise würden die Accounts mit den Aufnahmen für kostenpflichtige Abonnements werben und mehr als 100.000 Follower haben.
Meta teilte der SZ demnach mit, die Videos verstießen gegen die eigenen Regeln und würden entfernt, sobald das Unternehmen darauf aufmerksam werde. Die Zeitung berichtete allerdings, dass zahlreiche gemeldete Inhalte weiterhin auffindbar seien.
Nach Paragraf 184k des Strafgesetzbuchs können solche Aufnahmen strafbar sein. Auch deren Verbreitung kann geahndet werden. Es drohen Geldstrafen oder bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe.
Frau angelt nach Fahrrad im Rhein und löst Polizeieinsatz aus
Eine angelnde Frau hat in Rheinland-Pfalz einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mehrere Menschen wählten am Freitagmorgen den Notruf, weil eine Frau auf einer Brücke zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe ein Seil herunter ließ, wie die Polizei in Landau mitteilte. Da demnach die Gefahr bestand, dass die Frau in selbstmörderischer Absicht von der Brücke springen wollte, wurden mehrere Streifenwagen aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg losgeschickt.
Vor Ort stellte sich dann heraus, dass die 46-Jährige lediglich nach einem Fahrrad angelte. Die Mitarbeiterin einer Leihfirma für Fahrräder hatte über eine Ortungs-App eines der Räder im Rhein lokalisiert und wollte dieses mit Seil und Haken aus dem Rhein fischen. Wegen des niedrigen Wasserstands schaffte sie das auch.
Apokalyptische Wolkenwand rollt über Adria-Hafen
An der kroatischen Adria-Küste erleben Urlauber ein spektakuläres Wetterphänomen. Eine mächtige Superzelle schiebt sich über den Hafen von Umag. Selbst geübte Hobbyfotografen bekommen die Formation kaum aufs Bild.
Unbekannter schießt auf Pizzeria und Wohnhaus in Köln
In Köln sind am Morgen mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus abgegeben worden. Wie ein Polizeisprecher berichtete, sind Einschusslöcher an der Fensterfront einer Pizzeria zu sehen, die sich im Erdgeschoss des Hauses befindet. Auch die Wohnung im ersten Obergeschoss soll getroffen worden sein.
Nach Angaben der Polizei befand sich zum Zeitpunkt der Tat in einem Zimmer der Wohnung ein zehnjähriges Kind, das noch schlief. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Zeugen berichteten, dass der mutmaßliche Täter geflüchtet sei. Am Vormittag war die Polizei noch vor Ort. Die Beamten sperrten den Tatort im Stadtteil Mülheim ab, vernahmen Zeugen und sicherten Spuren. Die Ermittlungen dauern an.
Sechs Tote nach Schüssen an Schule auf den Philippinen
Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens sechs Schüler getötet worden. 17 weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Sozialministerium (DSWD) mit. Unter den Toten ist demnach auch der jugendliche Angreifer, der sich selbst das Leben nahm.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein. Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Der Vorfall ereignete sich an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao. Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden.
Kampfjet stürzt in den USA ab - offenbar wegen Vogel
US-Kampfjet-Piloten absolvieren einen Trainingsflug über Michigan. Zunächst läuft alles nach Plan, doch dann meldet einer der Piloten: Der Jet neben mir hat anscheinend einen Vogel getroffen. Die F-16 stürzt ab. Das Wrack brennt neben Häusern aus.
Moritz Bleibtreu verrät überraschend: Habe einen dritten Sohn
Moritz Bleibtreu hat drei Söhne – und nicht wie bislang bekannt zwei. Das verriet der Schauspieler am Rande des Kinder-Tags in Berlin dem "Berliner Kurier". Auf die Frage nach dem Alltag mit zwei Kindern korrigierte er: "Es sind drei!" Auch sein drittes Kind sei ein Sohn. Wie alt dieser ist und aus welcher Beziehung er stammt, ließ Bleibtreu offen.
Bekannt war bislang, dass Bleibtreu 2008 mit seiner damaligen Partnerin einen Sohn bekam. Mit seiner Ehefrau Saskia de Tschaschell hat er zudem einen Sohn, der Anfang 2025 geboren wurde. Sein ältester Sohn steht laut Bleibtreu kurz vor dem Abitur und wird bald 18. Über seine Vaterrolle sagte der 55-Jährige, er genieße sie sehr. Ob seine Familie noch weiter wächst, ließ er offen: "Schauen wir mal ..."
Schwimmer nach Haiattacke in Australien vermisst
Blut im Wasser und erschreckende Szenen: Nach einer mutmaßlichen Haiattacke vor der westaustralischen Stadt Perth wird ein Schwimmer vermisst. Der Mann sei am Morgen rund 50 Meter vor dem beliebten Sorrento Beach im Norden der Metropole angegriffen worden, berichteten australische Medien unter Berufung auf Zeugen und die Polizei. Von dem Schwimmer fehlt bislang jede Spur. Erst vor wenigen Tagen war ein Surfer in Westaustralien von einem Hai attackiert und schwer am Bein verletzt worden.
Der Mann war den Angaben zufolge mit einem zweiten Schwimmer im Wasser. Dieser habe es aber zurück ans Ufer geschafft. Den Augenzeugen zufolge soll der Raubfisch sehr groß gewesen sein. Weitere Angaben zur möglichen Haiart gab es bislang nicht.
Künstlerin verwandelt New Yorker Guggenheim Museum in Murmelbahn
Das Guggenheim Museum in New York hat eine ungewöhnliche Attraktion: Die US-Künstlerin Taryn Simon hat die berühmte schneckenhausförmige Rotunde in eine Art Murmelbahn verwandelt. Im obersten Stockwerk des Museums kann an einem mit Plastikbällen gefüllten Holzschrank jetzt jeder an einer Kurbel drehen. Daraufhin rollt ein Ball durch eine überdachte Holzbahn am Rand des Geländers die spiralförmige Rampe hinunter – vorbei an Fotos und anderen Ausstellungsstücken – und landet schließlich in einem Sammelbecken.
Die Kugelbahn ist Teil von Simons Ausstellung "Father Country I Do Love You", die noch bis zum 14. März zu sehen ist. Die 1975 in New York geborene Künstlerin ist vor allem für ihre Fotoreportagen bekannt. In der Ausstellung beschäftigt sie sich unter anderem mit dem Leben und der Arbeit eines US-Bundesagenten sowie mit ihrem eigenen Vater, der ebenfalls als Agent gearbeitet hatte. Die Kugelbahn entstand in Erinnerung an ihn.
Kartenzahlung abgelehnt - dann zerlegt Kunde das Weinregal
Minutenlang wirft ein 29-jähriger Mann in einem brasilianischen Supermarkt mit teuren Weinflaschen um sich. Kunden und Mitarbeiter sind völlig verängstigt. Der Grund für den Ausbruch ist offenbar, dass die Karte des Randalierers an der Kasse nicht akzeptiert wurde.
Hyrox-Athletin entschuldigt sich nach Rennen mit Durchfall
Wenige Tage nach einem Hyrox-Rennen in Peking hat sich die australische Athletin Joanna Wietrzyk zu Wort gemeldet. Sie entschuldige sich beim chinesischen Volk, ihren Mitstreitern, den Zuschauern und den Veranstaltern für den Vorfall während des Rennens, schrieb sie auf Instagram.
Wietrzyk hatte trotz offenbar akutem Durchfall den Wettkampf am vergangenen Samstag fortgesetzt. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie Fäkalien an ihren Beinen herunterliefen. Sie gewann das Rennen dennoch. Wietrzyk kündigte nun an, sich rückwirkend aus dem Rennen zurückzuziehen und auf die erzielten Punkte zu verzichten. Zu Beginn des Wettkampfs habe sie sich noch vollkommen fit und gesund gefühlt. Rückblickend bedauere sie, die Strecke nicht verlassen zu haben. Zudem kündigte die Athletin eine Auszeit an, um sich zu erholen und Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liefern sich die SPD und die AfD einer Umfrage zufolge ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im ZDF-Politbarometer Extra kommt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf 37 Prozent, die AfD auf 36 Prozent. Die Linke käme auf neun, die CDU auf sechs und die Grünen auf fünf Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht würde mit vier Prozent den Einzug in den Landtag verpassen. Damit hätte die amtierende Regierung aus SPD und Linkspartei knapp keine parlamentarische Mehrheit mehr.
Das wird heute außerdem wichtig:
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius nimmt zum Abschluss seiner mehrtägigen USA-Reise in Fort Worth im Bundesstaat Texas das erste für Deutschland bestimmte F-35-Kampfflugzeug in Empfang.
In Russland beginnt die dreitägige Wahl zur Staatsduma. Es ist die erste Abstimmung über das Unterhaus des Parlaments seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Jahr 2022.
Die europäischen Finanzminister beraten heute und Samstag im irischen Dublin. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will das Treffen nutzen, um für eine europäische Übergewinnsteuer zu werben.
Zur Erinnerung an den bei einer Fahrscheinkontrolle getöteten Zugbegleiter Serkan Calar wird eine Gedenktafel im Hauptbahnhof Mannheim enthüllt.
Der FC Bayern München will sich heute (20.30 Uhr/Sky) mit dem vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga auf seinen traditionellen Wiesn-Besuch einstimmen.
Titelverteidiger Alba Berlin eröffnet mit einem Heimspiel gegen die Niners Chemnitz die neue Saison in der Basketball-Bundesliga.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
"Terrorverdacht": Ultrarechter Polizist in Frankreich festgenommen
In Frankreich haben die Behörden Justizkreisen zufolge einen ultrarechten Polizeibeamten wegen "Terrorverdachts" festgenommen. Wie die Nachrichtenagentur AFP zudem am Donnerstagabend aus Justizkreisen erfuhr, wird der Mann überdies verdächtigt, Waffen mit einem 3D-Drucker hergestellt zu haben. Zuerst hatten die französischen Fernsehsender TF1 und LCI über den Fall berichtet.
Aus weiteren Justizkreisen verlautete, dass der 35-jährige Polizist Ende August festgenommen worden sei. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Dem Polizisten werden unter anderem die Vorbereitung einer terroristischen Straftat, die unerlaubte Herstellung von Waffen in Verbindung mit einer terroristischen Vereinigung sowie unerlaubter Waffenbesitz zur Last gelegt.
Trump zieht überraschend Nominierung für ICE-Chef zurück
US-Präsident Donald Trump hat überraschend seinen Personalvorschlag für die Leitung der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE zurückgezogen. Das Weiße Haus teilte mit, die bereits dem Senat vorgelegte Nominierung des ehemaligen Staatspolizisten Lance Schroyer aus Oklahoma sei zurückgenommen worden. Gründe nannte das Weiße Haus nicht.
Laut US-Medien hatte sich im Senat ein zähes Verfahren abgezeichnet. Schroyer verfügt demnach über keine langjährige Erfahrung im Bereich Einwanderung. Trump hatte ihn bei seiner Nominierung im Juni als Patrioten bezeichnet. Mit dem Rückzug bleibt die Leitung von ICE, einer zentralen Behörde in Trumps zweiter Amtszeit, weiter unbesetzt. Der Posten war nach dem Rücktritt des kommissarischen Direktors Todd Lyons frei geworden.
Polizei fährt Radfahrer um - 35-Jähriger tot
Ein Radfahrer ist im Norden Thüringens von einem Streifenwagen der Polizei erfasst und tödlich verletzt worden. Der 35-Jährige war nach Polizeiangaben am Donnerstagabend mit seinem E-Bike auf einer Straße in der Gemeinde Urbach (Landkreis Nordhausen) unterwegs, als es zu dem Unfall kam.
Ob der Streifenwagen auf dem Weg zu einem Einsatz war und mit eingeschaltetem Blaulicht fuhr, wollte eine Polizeisprecherin angesichts der laufenden Ermittlungen in der Nacht nicht kommentieren. Die beiden Einsatzkräfte im Streifenwagen seien unverletzt geblieben, sagte sie.



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