Berlin & BrandenburgNotfallversorgung: Gesicherte Finanzen gefordert

Mit Rettungshubschraubern und -wagen vor dem Brandenburger Tor machen acht Hilfsorganisationen auf ihre Anliegen aufmerksam. Was sie vor der Abstimmung über die Notfallreform verlangen.
Berlin (dpa/bb) - Kurz vor der Bundestagsabstimmung über eine Reform der Notfallversorgung haben große Hilfs- und Rettungsorganisationen Nachbesserungen am geplanten Gesetz gefordert. Unter dem Motto "Notfallversorgung sichern - Finanzierung verlässlich. Mitsprache verbindlich" versammelten sich Vertreter mit Rettungshubschraubern und -wagen vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
Die Organisationen verlangen klare gesetzliche und verlässliche Regelungen zur Finanzierung der Notfallrettung. Außerdem fordern sie eine angemessene Beteiligung an einem geplanten bundesweiten Fachgremium, das Empfehlungen für die Notfallrettung erarbeiten soll.
An der Aktion beteiligten sich unter anderem die ADAC-Luftrettung, das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst sowie die DRF Luftrettung. Die Organisationen tragen nach eigenen Angaben nahezu die gesamte medizinische Notfallversorgung in Deutschland. Das Parlament entscheidet am Donnerstag über die von der Bundesregierung geplante Reform der Notfallversorgung.