HessenGewinner der Kürbis-Meisterschaft wiegt 765 Kilo

Von Kindergärten bis Profizüchter: Wer beim Kürbis-Wettwiegen punktet und was die riesigen Gewächse botanisch sind.
Hofheim (dpa/lhe) - Das dickste Exemplar bei der "Zweiten offenen hessischen Riesenkürbis-Wiegemeisterschaft" bringt 765 Kilogramm auf die Waage. Mit dem Schwergewicht wurde Züchter Matthias Würsching aus dem südhessischen Einhausen Sieger des Herbstgemüse-Wettbewerbs in der Kategorie "Schwerster Kürbis". In der Klasse "Kleinster Kürbis" siegte der fünfjährige David aus Hofheim-Wallau mit seinem nur 5 Gramm schweren Kürbis.
Veranstalter der Wiegemeisterschaft war "Paul's Bauernhof" in Hofheim. Den Sieger beim "Schwersten Kürbis" erwartet ein Preisgeld von 500 Euro. Für den zweiten Platz waren 250 und für den dritten Platz 100 Euro ausgelobt worden. Zudem sollte es einen Präsentkorb für jeden Teilnehmer geben. Ihre selbst gezogenen Kürbisse ins herbstliche Rennen schicken konnten neben Profizüchtern auch Familien, Kitas, Schulen und Vereine.
Kürbisse sind Beeren
Bei der ersten Ausgabe der besonderen Meisterschaft im vergangenen Jahr hatte ein Kürbis mit 594 Kilogramm gewonnen. "Es ist jedes Mal beeindruckend zu sehen, was aus einem kleinen Kürbissamen innerhalb weniger Monate entstehen kann", sagte Landwirt Reiner Paul. "Viele der Züchter arbeiten eine ganze Saison auf genau diesen einen Moment auf der Waage hin", ergänzte er. Botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beere.