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Mecklenburg-VorpommernNach Großbrand in Wismar Tatverdächtiger im Fokus

27.10.2026, 11:23 Uhr
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Am vorletzten Wochenende beschäftigte ein großer Brand in der alten Malzfabrik "Wismaria" viele Feuerwehrleute. Nun gibt es einen Tatverdächtigen, aber noch viele offene Fragen.

Wismar (dpa/mv) - Nach dem Großbrand vor über einer Woche in der alten Malzfabrik "Wismaria" in Wismar haben die Ermittler einen Tatverdächtigen im Fokus. "Es gibt einen Tatverdächtigen", sagte Jonas Krüger, Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin, der Deutschen Presse-Agentur. "Der Tatverdacht stützt sich derzeit auf Zeugenangaben, die wir haben, und alles andere ist gerade Gegenstand der laufenden Ermittlungen."

Nähere Angaben zum Tatverdächtigen machte Krüger nicht. Der Tatverdacht richte sich auf den ersten Brand, der am Sonntag vor mehr als einer Woche ausgebrochen war. Wenige Tage später gab es auf dem Gelände mutmaßlich eine weitere Brandstiftung. Für diesen zweiten Brand gebe es bislang keinen Tatverdächtigen, sagte Krüger.

Das Feuer am vorletzten Wochenende war nach früheren Angaben vermutlich im zweiten Obergeschoss ausgebrochen und hatte sich von dort auf den dritten Stock und das Dach ausgeweitet. Etwa 150 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren für Löscharbeiten angerückt. Die Stadt hatte danach einen Teilabriss des Gebäudes veranlasst. Die unter Denkmalschutz stehende Fabrikruine wurde seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. In der DDR fungierte der VEB Wismaria als Getränkefabrik.

Quelle: dpa

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