Rheinland-Pfalz & SaarlandGedenkstätte für getötete Polizisten nimmt Form an

Mit einer begehbaren Skulptur will das Saarland künftig an im Dienst getötete Landespolizisten erinnern. Anfang nächsten Jahres soll die Gedenkstätte fertig sein.
Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Gedenkstätte für im Dienst ums Leben gekommene saarländische Polizeibeamte soll Anfang 2027 eingeweiht werden. Das kündigte der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD) bei einem Besuch der Bauarbeiten auf dem Gelände der Landespolizeidirektion in Saarbrücken an. Die Arbeiten seien im Zeitplan.
Das Fundament des Kunstwerks von Willem-Jan Beeren steht bereits. Zudem ist das Konstrukt aus Holz fast fertig. Der Platz der Gedenkstätte müsse noch hergerichtet werden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Zudem würden noch Bäume gepflanzt.
"Räume des Gedenkens"
Die Namen der gestorbenen saarländischen Landespolizisten sollen in der Gedenkstätte jeweils auf Kupfer-Tafeln sichtbar sein. Ein Name, der darunter sein wird, ist Simon Bohr. Der 34 Jahre alte Polizeioberkommissar war im August 2025 in Völklingen bei einem Einsatz erschossen worden.
Zur Errichtung der Gedenkstätte war ein Kunstwettbewerb ausgerufen worden. Gewonnen hat der Entwurf "Räume des Gedenkens" von Beeren. Er besteht aus einer zweiteiligen begehbaren Skulptur aus kreisförmig angeordneten Lärchenpfosten als Gedenk-Raum sowie einem Natur-Raum.