"Gegebenenfalls Konsequenzen"Scholz nimmt bei Aiwanger Bayern in die PflichtIm Skandal um das antisemitische Pamphlet aus Hubert Aiwangers Schulzeit gibt es aus dem Kanzleramt einen klaren Appell an die bayerische Landesregierung, den Sachverhalt "umfassend und sofort" aufzuklären. CDU-Generalsekretär Linnemann fordert Ähnliches.28.08.2023
Dachau-Flugblatt in der KritikSöder ruft Freie Wähler und Aiwanger zu SondersitzungEin antisemitisches Flugblatt führt zu Vorwürfen an Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Sein Bruder meldet sich als Urheber. Die Erklärung reicht der Opposition jedoch nicht aus. Nun bestellt Söder seinen Regierungsvize zu einem Sonder-Koalitionsausschuss ein.28.08.2023
Landesvater schweigt zu VorwurfOpposition macht wegen Aiwanger Druck auf SöderNach Vorwürfen des Antisemitismus gegen Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger gibt sich dessen Bruder als Verfasser des Pamphlets zu erkennen. Die Opposition sägt dennoch am Stuhl des Freie-Wähler-Chefs. Vorher solle sich aber Ministerpräsident Söder zu dem Vorfall äußern. Der schweigt bisher. 28.08.2023
"Söder muss ihn entlassen"Esken fordert Aiwanger-Rauswurf trotz Geständnis des BrudersWenige Wochen vor der Landtagswahl in Bayern gerät der Chef der Freien Wähler wegen eines Flugblattes aus der Schulzeit in Erklärungsnot. Obwohl das Pamphlet vor 35 Jahren mutmaßlich Aiwangers Bruder verfasst hat, verlangt SPD-Chefin Esken die Entlassung des Politikers. 27.08.2023
Antisemitisches PamphletSkandal-Flugblatt stammt von Aiwangers Bruder Der Bruder von Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger räumt ein, zu Schulzeiten vor mehr als 30 Jahren ein antisemitisches Flugblatt geschrieben zu haben. "Ich bin der Verfasser des in der Presse wiedergegebenen Flugblattes", heißt es in einer persönlichen Erklärung.26.08.2023
Antisemitisches PamphletAiwanger: Papier nicht von mir, aber kenne den VerfasserSechs Wochen vor der Landtagswahl in Bayern findet sich Bayerns Vize-Regierungschef inmitten einer heftigen Krise. Es geht um ein aus seiner Schulzeit stammendes antisemitisches Pamphlet. Zahlreiche Politiker fordern vehement Aufklärung. Aiwanger erklärt nun, er sei nicht der Verfasser, sondern ein anderer.26.08.2023
Fall soll Schule bekannt seinVerfasste Aiwanger als Schüler antisemitisches Flugblatt?Nur wenige Wochen vor der Landtagswahl in Bayern werden schwere Vorwürfe gegen Bayerns Vize-Regierungschef Aiwanger erhoben: Er habe als Schüler antisemitische Inhalte verbreitet. Der 52-Jährige dementiert jedoch die Vorwürfe und spricht von einer "Schmutzkampagne".26.08.2023
Freibrief für Antisemiten?Auschwitz-Gedenkstätte kritisierte Musk-Pläne für XElon Musk bezeichnet sich selbst als Verfechter der freien Meinungsäußerung, doch einige Kritiker halten seine Ansätze bei Twitter für unverantwortlich. Der nun als X titulierte Kurznachrichtendienst will künftig eine Funktion entfernen, die eigentlich hilft, unter anderem Antisemitismus einzuhegen.19.08.2023
"Eine schöne, große Nase"Bernstein-Familie verteidigt Bradley CooperEine Nasenprothese sorgt für Schlagzeilen: Weil er bei seiner Darstellung des jüdischen Komponisten Leonard Bernstein sein Antlitz verändert, muss sich Schauspieler Bradley Cooper Kritik gefallen lassen. Der Vorwurf: "Jewfacing". Die Familie des verstorbenen Dirigenten springt ihm zur Seite.17.08.2023
Historische Premiere gegen WölfeMakkabi Berlin: Von den Nazis verboten, nun im Pokal-FieberMit Makkabi Berlin tritt erstmals ein jüdischer Verein in der Hauptrunde des DFB-Pokals an, der sonst nur Schlagzeilen schreibt, wenn er antisemitisch angefeindet wird. Das Duell mit Bundesligist VfL Wolfsburg ist für den Underdog "der größte Erfolg eines jüdischen Sportvereins außerhalb Israels".13.08.2023