Doch kein Aus der "Rente mit 63"?"Bei einem Aufweichen wäre das Rentenpaket faktisch tot"Schwarz-Rot diskutiert, die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren aufzuweichen. Topökonomen schlagen Alarm und sehen die gesamte Rentenreform in Gefahr.24.09.2026Von Christina Lohner
Risiken bleiben bestehenInstitute verdoppeln Konjunkturprognose für deutsche WirtschaftDie Aussichten für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft hellen sich auf: Die führenden Institute rechnen mit einem deutlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Doch der Erfolg steht nur auf einem "schmalen Fundament". 24.09.2026
Staatsausgaben zahlen sich ausWirtschaftsforscher verdoppeln WachstumsprognoseDas Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr deutlich stärker steigen als zuletzt erwartet. Die staatlichen Investitionen schlagen zu Buche, der Iran-Krieg dagegen weniger als befürchtet. Ökonomen sehen aber weiter erheblichen Reformbedarf.22.09.2026
"Geld, das Regierung nicht hat"DIW-Chef Fratzscher hält Tankrabatt für zu teuer und sozial ungerechtDer Tankrabatt kommt wieder, die Bundesregierung wird die Autofahrer erneut mit einer Milliardensumme entlasten. Umweltverbände protestieren, doch auch die soziale Komponente des Instruments steht in der Kritik. 20.09.2026
Konsequenzen aus Sachsen-AnhaltDIW-Ökonom: Ohne neue Agenda 2010 droht AfD-Wahlsieg auf BundesebeneCDU und SPD verlieren bei der Landtagswahl in Sachsen-Anwalt massiv an Wählerzuspruch. Dies sei "ein Misstrauensvotum gegenüber der Bundesregierung", mahnt DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Er fordert weitreichende Reformen.06.09.2026
Mehr als verdoppeltDIW hebt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft deutlich anInnerhalb weniger Monate haben sich die Konjunkturaussichten laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung deutlich gebessert. Es geht zwar von einem deutlich größeren Wachstum in den nächsten beiden Jahren aus, allerdings ist das Gesamtniveau immer noch bescheiden.02.09.2026
Weniger Wohnraum, höhere MietenDIW-Chef: Enteignung von Wohnungskonzernen wäre ein "Fehler"Die Debatte um bezahlbaren Wohnraum gewinnt im Berliner Wahlkampf an Schärfe. Nun warnt ein prominenter Ökonom vor weitreichenden Folgen für Mieter, Neubau und die öffentlichen Finanzen – und nennt einen anderen Weg aus der Krise.27.08.2026
Maßnahme spart zehn MilliardenDIW-Ökonom Fratzscher: Bleibt Rente mit 63, "ist die Rentenreform tot"Die Rentenkommission fordert die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte. Doch in den Koalitionsparteien wächst die Kritik. Ohne diese Einsparung platze die Finanzierung der gesamten Rentenreform, rechnet DIW-Präsident Marcel Fratzscher vor.03.08.2026
Fratzscher: "Nationale Schocks"DIW zu AfD-Programm: Sachsen-Anhalter würden 1600 Euro pro Kopf verlierenIn Sachsen-Anhalt ist die Zustimmung zur AfD in Umfragen besonders hoch. Dabei müssten genau dort die Menschen besonders starke Einbußen hinnehmen, sollte die Partei ihr Programm umsetzen. DIW-Präsident Fratzscher sieht 10.000 Arbeitsplätze gefährdet. 23.07.2026
Im Wettbewerb mit China Ökonom sieht Technologieoffenheit als "Niedergang der deutschen Industrie"In der E-Auto-Industrie hat China Deutschland längst überholt. Der aktuelle Kurs der Politik reicht aus Sicht des DIW-Ökonomen Martin Gornig nicht, um auf Pekings wachsende Übermacht zu reagieren. Dennoch sieht er auch Chancen für die deutsche Industrie.11.07.2026
Mehr Befristung, weniger SchutzSo will die Koalition auf dem Arbeitsmarkt "die Fesseln lösen"Bis zu vier Jahre Befristung und ein aufgeweichter Kündigungsschutz: Die neuen Pläne der Koalition sollen den Arbeitsmarkt modernisieren. Während Arbeitgeber von einem überfälligen Kurswechsel sprechen, sehen Kritiker darin einen Angriff auf Arbeitnehmerrechte.02.07.2026Von Juliane Kipper