"Noch abhängiger als bei Erdgas"Wir hängen auch an Russlands AtomtropfDie Debatte um ein Öl- und Gasembargo gegen Russland läuft in der EU auf Hochtouren. "So schnell wie möglich" wolle man sich von russischen Rohstoffen lösen, heißt es. Die Abhängigkeit von Russlands Uran wird dabei allerdings vergessen - oder gezielt übersehen. Dabei ist sie größer als gedacht. 19.05.2022Von Sarah Platz
Ökonom fordert "klare Kante""China greift Grundfesten des EU-Binnenmarktes an"Auf den ersten Blick ist der Handelsstreit zwischen Litauen und China kein großes Problem für die EU. Auf den zweiten allerdings zeige sich dahinter der Versuch Pekings, einen Keil in den Binnenmarkt und damit in den Kern der Europäischen Union zu treiben, warnt der Ökonom Jürgen Matthes. Die EU müsse die China-Politik grundlegend neu ausrichten. 16.04.2022
Erbe der Trump-RegierungUSA und Großbritannien legen Zollstreit beiIm "Interesse der nationalen Sicherheit" führt der damalige US-Präsident Trump 2018 hohe Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte ein. Großbritannien reagiert seinerseits mit Strafzöllen, etwa auf amerikanischen Whiskey und Jeans. Jetzt sollen Ex- und Importe wieder ohne die Zusatzkosten möglich sein23.03.2022
Von Stahl bis HandelWas bewirken die neuen Sanktionen gegen Russland? Ein Exportstopp für Luxusgüter, kein Import von Stahl mehr, neue Handelsbarrieren: Die EU hat sich mit ihren Verbündeten auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt. Viele Details sind noch unklar. Das Ifo-Institut erwartet dennoch, dass diese negative Auswirkungen auf das Land haben werden.12.03.2022
Wegen Handelsstreit mit LitauenEU leitet WTO-Verfahren gegen China einIn Brüssel bezeichnet man das Verhalten Pekings als "diskriminierend und illegal": Weil Litauen in seiner Hauptstadt eine taiwanische Vertretung unter eigenem Namen zulässt, setzt China das EU-Mitglied mit Handelsbeschränkungen unter Druck. Jetzt reagiert die Europäische Union.27.01.2022
Zum Nachteil DeutschlandsDIHK warnt vor Verträgen wie USA-China-DealAbkommen, die im Widerspruch zum Freihandel stehen, dürfen nicht Schule machen, warnt der DIHK. Verlierer des Deals zwischen den USA und China seien die deutschen und europäischen Unternehmen. Die EU müsse deshalb mehr Initiative in dem Handelskonflikt ergreifen, fordert DIHK-Chef Treier. 15.01.2022
Wegen Unterdrückung der UigurenBiden ächtet Provinz Xinjiang mit ImportverbotIn Xinjang sollen Hunderttausende Uiguren in Lagern interniert sein. Die USA reagieren auf die Menschenrechtsverletzungen nun politisch. Präsident Biden unterschreibt ein Gesetz, das Waren aus der chinesischen Provinz mit einem Importverbot belegt. 24.12.2021
Weihnachtsprodukte knappGespräche über Brexit-Regeln gehen weiterDer Streit um die Brexit-Regeln für Nordirland ist festgefahren. Die Briten kündigen erneute Gespräche mit der EU-Kommission in der kommenden Woche an. Sie kritisieren weiter vor allem die Rolle des Europäisches Gerichtshofs als oberste Schlichtungsinstanz.24.10.2021
80 Prozent weniger KontrollenEU macht in Nordirland-Streit ZugeständnisseLondon erklärt das Nordirland-Protokoll im Rahmen des Brexit für gescheitert - und streitet sich mit Brüssel um die Schuldfrage. Nun will die EU den Warenverkehr an der irisch-nordirischen Grenze erleichtern, fordert aber auch von der britischen Regierung Entgegenkommen.13.10.2021
Harter Kurs gegenüber ChinaWashington hält vorerst an Strafzöllen festDie beiden größten Volkswirtschaften der Welt liefern sich seit 2018 einen erbitterten Handelskonflikt. Die Regierung von US-Präsident Biden will auch bis auf Weiteres an verhängten Strafzöllen festhalten. In bestimmten Fällen sollen aber Ausnahmen möglich sein.05.10.2021