SPD-Reaktion auf das WahldebakelKlingbeil greift nach mehr Macht, Esken lehnt Rücktritt abEinerseits sagt SPD-Chef Lars Klingbeil, dass das miserable Wahlergebnis einen Umbruch bei den Sozialdemokraten notwendig macht. Andererseits möchte er sein Amt behalten und auch die Bundestagsfraktion anführen. Und auch Co-Chefin Saskia Esken sieht keine Notwendigkeit, ihren Posten abzugeben.24.02.2025
CDU und Grüne wurden überschätztSo genau haben die Umfrageinstitute das Wahlergebnis vorhergesehenDie Union wird stärkste Kraft - das war schon viele Tage vor der Wahl sicher. Mehrere Umfrageinstitute hatten jedoch mit einem höheren Stimmenanteil gerechnet. Auch die Grünen blieben hinter den Erwartungen der Demoskopen zurück. Die SPD hingegen schnitt trotz des verheerenden Ergebnisses sogar besser ab als vorher gesagt. 24.02.2025
Scholz, Streeck und Kohl-EnkelDas sind die bekanntesten WahlkreissiegerDie Bundestagswahl ist entschieden. Nicht nur bei den Parteien gibt es Gewinner und Verlierer, in den Wahlkreisen werden auch einzelne Kandidaten belohnt oder abgestraft. Zu den bekanntesten Siegern gehören Politprominenz, Virologen und berühmte Enkel.24.02.2025
Schwierige KoalitionsbildungBei diesen Themen droht Streit zwischen Union und SPDDie Union ist Wahlsieger. Friedrich Merz wird somit höchstwahrscheinlich der neue Bundeskanzler. Zuvor muss er aber einen Koalitionspartner finden. Alle Zeichen stehen dabei auf SPD. Aber inhaltlich gibt es teils deutliche Differenzen.24.02.2025
Kompliziertes WahlergebnisDie SPD muss dringend in die Opposition …… aber sie darf nicht. Und genau das ist das Problem der deutschen Demokratie, die sich gestern tödlich angreifbar gemacht hat. Die Sozialdemokraten stehen vor einem Dilemma.24.02.2025Ein Kommentar von Nikolaus Blome
Fügt sich die SPD?Das sind die zehn Lehren aus der WahlDenkbar knapp scheitert das BSW an der Fünf-Prozent-Hürde. Ein Dreier-Bündnis aus Union, Sozialdemokraten und Grünen ist damit nicht nötig. Für die SPD ist das allerdings nur halbgut: Sie muss regieren, obwohl sie dringend eine Pause bräuchte.24.02.2025Von Sebastian Huld, Frauke Niemeyer, Volker Petersen, Lea Verstl und Hubertus Volmer
Alle Wahlkreise ausgezähltBSW fehlen nur 13.435 StimmenDas Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist nicht im nächsten Bundestag vertreten. Nach Auszählung aller Wahlkreise kommt die Partei auf 4,972 Prozent. Damit hätte eine mögliche Zweier-Koalition aus den Unionsparteien und der SPD eine Mehrheit im Bundestag. 24.02.2025
Zeichen stehen auf Schwarz-Rot Vorläufiges Ergebnis: Union siegt, FDP ist raus, Linke jubeltDie Bundestagswahl ist entschieden, die Bundeswahlleiterin veröffentlicht die offiziellen Zahlen. Mit 28,6 Prozent wird die Union aller Voraussicht nach den nächsten Kanzler stellen - und ist dabei nicht auf eine Dreierkoalition angewiesen. Denn neben der FDP verpasst auch das BSW den Einzug in den Bundestag. 24.02.2025
Wer mit wem im Bundestag?Das sagt der ntv-KoalitionsrechnerWie geht es nach der Bundestagswahl weiter? Am Wahlabend deutet zunächst vieles auf komplizierte Mehrheitsverhältnisse hin. Das vorläufige Wahlergebnis schafft Klarheit: Rein rechnerisch wären Zweierbündnisse möglich. Die aktuellen Daten im Überblick.24.02.2025Von Martin Morcinek
Personalbeben nach WahldebakelKlingbeil übernimmt SPD-Fraktionsvorsitz, Mützenich tritt abDie historische Wahlniederlage der SPD hat erste personelle Konsequenzen. In einem Brief an die Fraktion kündigt Rolf Mützenich seinen Rücktritt vom Vorsitz an. Für ihn soll SPD-Chef Klingbeil übernehmen.23.02.2025Von Sebastian Huld