Der Börsen-Tag
24. September 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:37 Uhr

Dax steht unter Zinsdruck

Die Zinsängste haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht losgelassen. Höhere Ölpreise und steigende Bond-Renditen drückten den Dax in der Spitze um ein Prozent auf 25.164 Zähler ins Minus. Danach verringerte der Leitindex seine Verluste etwas. Aus dem Handel ging der Dax 0,6 Prozent schwächer mit 25.267 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 0,4 Prozent tiefer bei 6274 Stellen.

Solange sich bei den größten Sorgen-Themen keine nachhaltige Entspannung abzeichne, dürfte es dem Dax schwerfallen, wieder größere Aufwärtsdynamik zu entwickeln, prognostizierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Der Aktienmarkt braucht derzeit nicht unbedingt mehr Wachstum, sondern vor allem weniger Druck vom Öl- und Anleihemarkt."

Die Blicke richteten sich zudem auf das Gipfeltreffen der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping. Es dürfte um den Konflikt im Nahen Osten, Handelsfragen sowie KI-Regulierung gehen. US-Finanzminister Scott Bessent teilte bereits mit, dass die USA und China ihre Zollpause bis Mitte Januar verlängern werden. Damit werden höhere Zölle vermieden, die im November hätten verhängt werden sollen, falls keine Einigung erzielt worden wäre.

Im Dax ließen Autowerte Federn. Nach einer Herunterstufung auf "Hold" von "Buy" durch die HSBC gaben BMW um 2,5 Prozent nach. Volkswagen und Mercedes-Benz notierten 2,9 beziehungsweise 2,0 Prozent schwächer. Zu den Dax-Gewinnern zählten Beiersdorf und Deutsche Telekom mit Zugewinnen von 3,0 beziehungsweise 0,2 Prozent.

Dax steht unter Zinsdruck
17:15 Uhr

Was für ein Comeback von Silber spricht

Der Goldpreis bleibt auf einem hohen Niveau, deutlich günstiger ist hingegen Silber. Das Edelmetall ist im Preis spürbar zurückgegangen. Ob sich nun ein Einstieg lohnt, darüber spricht Raimund Brichta mit der Vermögensverwalterin Beate Klasen.

Was für ein Comeback von Silber spricht
17:00 Uhr

Megaauftrag für italienische Rüstungskonzerne

Ein Joint Venture der italienische Rüstungskonzerne Leonardo und Fincantieri hat einen milliardenschweren Auftrag an Land gezogen. Wie die Unternehmen mitteilten, hat die italienische Marine zwei Zerstörer für 3,7 Milliarden Euro bei dem Gemeinschaftsunternehmen Orizzonte Sistemi Navali bestellt. Der Vertrag umfasst die Entwicklung und Herstellung von zwei DDX-Zerstörern der neuen Generation für die italienischen Seestreitkräfte. Er hat einen Wert von rund 1,8 Milliarden Euro für Fincantieri und 1,7 Milliarden Euro für Leonardo, wovon insgesamt etwa 1,3 Milliarden Euro auf Optionen entfallen, wie die beiden Unternehmen mitteilten.

Fincantieri wird die Marineplattform entwerfen und entwickeln sowie als Systemintegrator fungieren, während Leonardo das Kampfsystem der Schiffe herstellen wird. Die Auslieferung der beiden Zerstörer wird für die Jahre 2033 und 2035 erwartet.

Megaauftrag für italienische Rüstungskonzerne
16:51 Uhr

Bitcoin wieder im Aufwind

Für den Bitcoin ging es zuletzt wieder ein gutes Stück nach oben. Grund sind die geplanten Regulierungen für den Kryptomarkt. Was das für Anleger heißt und wie Investments am Kryptomarkt grundsätzlich funktionieren, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Andreas Lipkow von CMC Markets.

Bitcoin wieder im Aufwind
16:39 Uhr

Starbucks speckt ab

Starbucks treibt die Straffung des Portfolios weiter voran. Wie der Konzern mitteilte, schließt er 250 Cafes in Nordamerika. Es ist die zweite Runde von Schließungen unter CEO Brian Niccol. Starbucks erklärte, dass infolge der Schließungen Restrukturierungskosten von rund 300 Millionen Dollar anfallen werden. Niccol hat erklärt, dass er bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 Kosten in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar einsparen möchte. "Einige Kaffeehäuser schneiden trotz der harten Arbeit und des Engagements von Ihnen allen weiterhin unterdurchschnittlich ab", schrieb COO Mike Grams an die Mitarbeiter.

Starbucks betrieb Stand Ende Juni 11.149 nordamerikanische Filialen, was laut Unternehmenszahlen einem Rückgang von rund 300 gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Starbucks speckt ab
16:15 Uhr

Brichta: Warum die Zinsen wieder fallen dürften

Die Zinsen steigen und steigen - und an den Finanzmärkten wächst die Nervosität. Doch ausgerechnet jetzt könnte die Wende näher sein, als viele glauben. ntv-Börsenexperte Raimund Brichta zeigt, was für eine Kehrtwende spricht.

Brichta: Warum die Zinsen wieder fallen dürften
15:55 Uhr

Wall Street startet mit leichten Verlusten

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(Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Inflations- und Zinserhöhungssorgen lassen die US-Börsen erneut nachgeben. Der Dow-Jones-Index sinkt um 0,4 Prozent auf 51.286 Punkte. Der S&P-500 verliert 0,4 und der Nasdaq-Composite 0,5 Prozent. Der Ölpreis ist weiter gestiegen, nachdem in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran bislang keine Fortschritte erzielt wurden. Anleger befürchten, dass der Ölpreisanstieg die Inflation nach oben treibt und die US-Notenbank zu weiteren Zinserhöhungen in naher Zukunft veranlasst.

Die höheren Marktzinsen dürften vor allem die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte belasten. Unter anderem fallen Nvidia um 1,4, AMD um 0,2 und Micron um 2,2 Prozent. Blackberry tendieren 1,0 Prozent niedriger, nachdem das Unternehmen nach einem überraschend guten Abschneiden im zweiten Geschäftsquartal die Jahresziele erhöht hat. MGM Resorts brechen um 10,2 Prozent ein. Laut "Wall Street Journal" hat der Investor Barry Diller seine Übernahmeofferte für MGM zurückgezogen.

Wall Street startet mit leichten Verlusten
15:32 Uhr

Boeing muss um China-Bestellungen bangen

Boeing muss Insidern zufolge um erhoffte neue Großbestellungen aus China bangen. Die Hoffnungen würden im Vorfeld des Gipfeltreffens zwischen den Präsidenten der USA und Chinas schwinden, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Allerdings seien die Verhandlungen noch im Gange. Der Flugzeughersteller versuche nun, eine im Mai getroffene Vereinbarung über den Verkauf von 200 Flugzeugen nach China unter Dach und Fach zu bringen, statt wie erhofft Zusagen für Hunderte weiterer Jets zu erhalten, sagten die Personen.

Boeing war seit 2017 praktisch vom chinesischen Markt ausgeschlossen gewesen, während der europäische Konkurrent Airbus seinen Anteil in einem der weltweit größten Luftfahrtmärkte weiter ausgebaut hatte. China wird laut Prognosen der beiden Firmen bis 2045 voraussichtlich rund 9000 neue Flugzeuge bestellen – mehr als jede andere Region.

Boeing muss um China-Bestellungen bangen
15:09 Uhr

Defizit in der US-Leistungsbilanz gestiegen

Das Defizit in der US-Leistungsbilanz ist im zweiten Quartal 2026 gestiegen. Nach vorläufigen Berechnungen betrug das Defizit 246,0 Milliarden US-Dollar. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 255,0 Milliarden Dollar gerechnet. Wie das US-Handelsministerium berichtete, wurde das Defizit im ersten Quartal auf 212,6 Milliarden Dollar revidiert, nachdem zunächst ein Minus von 226,8 Milliarden Dollar genannt worden war.

Defizit in der US-Leistungsbilanz gestiegen
14:47 Uhr

Meta bringt neue Smartglass-Modelle auf den Markt

Essilorluxottica und Meta Platforms bauen ihr Portfolio an sogenannten Smartglasses weiter aus. Sie bringen eine Modellreihe von reinen Audio-Brillen sowie eine neue Generation ihrer beliebten "Ray-Ban Meta"-Smartglasses auf den Markt. Letztere wird mit dem KI-Agenten Muse ausgestattet sein.

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Meta-CEO Mark Zuckerberg probiert bereits aus. (Foto: REUTERS)

Angesichts von Gegenwind und Kontroversen um ihre Brillen mit Videoaufzeichnungsfunktion teilten die Unternehmen mit, dass sie ein Modell ohne Kameras auf den Markt bringen werden. Die neue Produktlinie mit dem Namen "Ray-Ban Meta Audio" werde die bisher leichteste und schlankste sein, fügten sie hinzu.

Meta bringt neue Smartglass-Modelle auf den Markt
14:22 Uhr

EZB-Ratsmitglied spricht von weiteren Zinsanhebungen

Das österreichische EZB-Ratsmitglied Martin Kocher schließt weitere Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation nicht aus und verweist dabei auf die robuste Konjunktur im Euroraum. Die europäische Wirtschaft zeige sich derzeit widerstandsfähiger als noch vor einigen Monaten erwartet, sagte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank dem in Wien erscheinenden "Kurier". Selbst im ungünstigsten Szenario sei für 2027 weder für Österreich noch für den Euroraum mit einer Rezession zu rechnen.

Kocher zufolge gibt es seit dem Sommer stärkere Signale für mehr Dynamik in der europäischen Wirtschaft. Die Auftragseingänge seien besser und die Industrie habe sich etwas erholt. Die konjunkturelle Lage bleibe jedoch fragil, sagte er.

EZB-Ratsmitglied spricht von weiteren Zinsanhebungen
14:01 Uhr

Finanzchef von United Internet nimmt seinen Hut

Hier eine interessante Personalie: Der Finanzchef von United Internet legt sein Amt auf eigenen Wunsch nieder. Carsten Theurer werde seinen zum Jahreswechsel auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der Internetanbieter mit. Er bleibe dem Konzern jedoch als Mitglied des Aufsichtsrats der Cloud- und Webhosting-Tochter Ionos verbunden. Theurers Nachfolger Andre Driesen wird seinen Posten den Angaben zufolge zum 1. November antreten. Er verantwortete bis Ende 2019 die Finanzen der United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch. Danach arbeitete er als freiberuflicher Berater.

Finanzchef von United Internet nimmt seinen Hut
13:36 Uhr

US-Renditen steuern auf neue Schmerzgrenze zu

Der heftige Ausverkauf an den Anleihemärkten bringt bisherige Obergrenzen ins Wanken und könnte die Parameter für Investoren nachhaltig verändern. Jahrelang galt eine Rendite von fünf Prozent bei zehnjährigen US-Staatsanleihen als das Niveau, ab dem die globalen Finanzmärkte in Turbulenzen geraten würden. Diese Schwelle erscheint vielen nun nicht mehr als Deckel, sondern als Zwischenwert. Anleger treibt die Frage um, ob sechs Prozent der neue Wert ist, der ihnen schlaflose Nächte bereiten sollte.

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(Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa)

Auf dem 29 Billionen Dollar schweren US-Staatsanleihenmarkt, der die Preisbildung für praktisch alle Finanzanlagen bestimmt, würde eine Verschiebung von fünf auf sechs Prozent eine tiefgreifende Anpassung der globalen Kapitalkosten bedeuten. Sie würde signalisieren, dass sich Anleger auf deutlich höhere Inflationserwartungen, wachsende Besorgnis über die Tragfähigkeit der US-Haushaltsfinanzen und die Überzeugung, dass die Zinssätze jahrelang hoch bleiben werden, einstellen müssen.

US-Renditen steuern auf neue Schmerzgrenze zu
13:11 Uhr

Facebook-Konzern überholt KI-Rivalen

Der Facebook-Konzern Meta will ein Gerät in der Größe eines Schlüsselanhängers für den Zugriff auf seine KI-Software etablieren. Es heißt Muse Charm und soll bis Jahresende auf den Markt kommen, wie Konzernchef Mark Zuckerberg ankündigte.

Das Gerät bekommt ein kleines Display - sowie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch Mikrofon, zwei Kameras und Internet-Anbindung über 5G-Datenfunk. Es sei noch nicht ganz fertig, schränkte Zuckerberg ein. Es gibt keine Angaben dazu, in welchen Ländern es herauskommen soll.

Mit dem Charm übernimmt Meta die Führung bei Versuchen, in der KI-Ära ein speziell darauf ausgerichtetes Gerät zusätzlich zum Smartphone auf den Markt zu bringen. Bisher war bekannt, dass der ChatGPT-Entwickler OpenAI daran arbeitet. OpenAI holte dafür sogar den ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive an Bord, der Aussehen und Funktionsweise von iPhone, iPad und anderen Geräten mitgeprägt hatte.

Facebook-Konzern überholt KI-Rivalen
12:47 Uhr

Geldmarktsätze machen Sprung nach oben

Im Gleichklang mit stark steigenden Renditen an den Anleihemärkten gehen die Sätze am europäischen Geldmarkt hoch. Klar über den Erwartungen ausgefallene Einkaufsmanagerindizes auf beiden Seiten des Atlantiks haben die Zinsfantasie an den Märkten befeuert. In der Zwischenzeit wird eine Zinserhöhung in den USA im Oktober mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent eingepreist. Zuvor hatte sie bei etwa 50 Prozent gelegen. Auch im Euroraum steigen die Zinserwartungen. Mit Blick auf die Oktober-Sitzung der EZB wird nun eine Erhöhung mit 66 Prozent eingepreist nach zuvor 48 Prozent, so die Analysten.

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(Foto: picture alliance/SZ Photo/Wolfgang Filser)

Tagesgeld: 2,35 - 2,55 (2,18 - 2,38), Wochengeld: 2,38 - 2,62 (2,39 - 2,61), 1-Monats-Geld: 2,41 - 2,65 (2,27 - 2,57), 3-Monats-Geld: 2,71 - 3,01 (2,44 - 2,72), 6-Monats-Geld: 2,98 - 3,11 (2,94 - 3,07), 12-Monats-Geld: 3,33 - 3,50 (3,09 - 3,25), Euribors: 23.09. 22.09. 3 Monate: 2,622 (2,608), 6 Monate: 3,013 (2,999), 12 Monate: 3,331 (3,332) 

Geldmarktsätze machen Sprung nach oben
12:33 Uhr

Immobilienpreise steigen langsamer

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen deutlich langsamer. Häuser und Wohnungen verteuerten sich von April bis Juni um durchschnittlich 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit schwächte sich der Preisauftrieb bereits das fünfte Quartal in Folge ab. Er fiel damit so gering aus wie seit dem Sommer 2024 nicht mehr. Im Vorquartal waren die Preise mit 1,2 Prozent noch doppelt so stark nach oben gegangen.

Als ein Grund für die Entwicklung gelten neben hohen Materialkosten die gestiegenen Bauzinsen, die das Interesse potenzieller Käufer dämpfen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat wegen der höheren Inflation ihren Leitzins in diesem Jahr bereits zweimal angehoben - von 2,00 auf aktuell 2,50 Prozent. Das verteuert auch Immobilienkredite. Dem Finanzdienstleister Dr. Klein zufolge sind die Bauzinsen seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar 2026 um etwa 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte gestiegen. Ökonomen rechnen für 2026 insgesamt mit einem Anstieg der Immobilienpreise von zwei Prozent, für 2027 von 2,5 Prozent.

Immobilienpreise steigen langsamer
12:21 Uhr

Bleibt Gold Spielball der Zinspolitik?

Nach der jüngsten Zinserhöhung seitens der US-Notenbank präsentiert sich der Goldpreis zuletzt wieder robust. Warum Gold weiterhin Potenzial nach oben hat und wie Trader auf den derzeit volatilen Goldpreis setzen können, darüber spricht Patrick Dewayne mit Julius Weiß von der HSBC.

Bleibt Gold Spielball der Zinspolitik?
12:00 Uhr

Dax deutlich im Minus

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat seine Verluste wieder etwas abbauen können. Der deutsche Leitindex notierte am Mittag 0,4 Prozent tiefer bei 25.301 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 0,6 Prozent auf 6263 Zähler. Der Euro lag 0,1 Prozent im Minus bei 1,1375 US-Dollar.

Dax deutlich im Minus
11:42 Uhr

Ölpreise ziehen wieder stärker an

Versorgungsängste durch die unklare Gemengelage im Nahost-Krieg gewinnen am Ölmarkt wieder die Oberhand. Die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI legen nach anfänglichen Verlusten zu. Die Notierungen steigen zeitweise um jeweils rund drei Prozent auf 106,50 beziehungsweise 94,67 Dollar je Fass, kommen dann wieder etwas zurück. Experten zufolge sind die Anleger hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf eine Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran und der Aussicht auf eine vorerst anhaltend angespannte Versorgungslage.

Ölpreise ziehen wieder stärker an
11:22 Uhr

Zinssorgen treiben Euro-Anleiherenditen hoch

Die Verkaufswelle bei Anleihen aus der Eurozone rollt weiter, da robuste Konjunkturdaten und hohe Ölpreise die Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen durch die EZB anheizen. Besonders heftig ist der Ausverkauf in Frankreich, wo die hohe Verschuldung und politische Ungewissheit die Anleger umtreiben. Die Rendite der zehnjährigen französischen Staatsanleihen steigt auf 4,689 Prozent und markiert den höchsten Stand seit Ende Juli 2008. Der Renditeaufschlag, den Anleger für zehnjährige französische Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen Papieren verlangen, klettert auf 111 Basispunkte und damit auf den höchsten Stand seit Mitte 2012. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen zieht auf ein Neun-Tages-Hoch von 3,571 Prozent an, nach 3,548 Prozent am Vortag. Die Verzinsung der italienischen Pendants erhöht sich auf 4,533 Prozent.

Zinssorgen treiben Euro-Anleiherenditen hoch
11:00 Uhr

Wachstum auf Pump - doch wo bleibt Aufschwung für die Bürger?

Die deutsche Wirtschaft wächst wieder. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen in diesem Jahr mit einem Plus von bis zu 1,3 Prozent. Doch was davon kommt aus eigener Kraft? Der Staat investiert Milliarden auf Kredit, während viele Unternehmen sparen und Stellen streichen. Ist das schon ein Aufschwung? Oder nur ein Scheinaufschwung, der so lange hält, wie der Staat Geld nachschießt? ntv-Börsenexperte Frank Meyer macht sich dazu so seine Gedanken.

Wachstum auf Pump - doch wo bleibt Aufschwung für die Bürger?
10:50 Uhr

Schweizer Nationalbank bleibt beim Nullzins

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihre Geldpolitik wie erwartet unverändert gelassen und zugleich Inflations- und Wachstumsprognosen erhöht - die Wachstumsprognose für 2026 sogar sehr deutlich. Wie die SNB mitteilte, bleibt der Leitzins bei 0,00 Prozent. Sichtguthaben der Banken bei der SNB werden bis zu einem bestimmten Limit zum Leitzins verzinst. Der Zinsabschlag auf Sichtguthaben oberhalb dieses Limits beträgt weiterhin 0,25 Prozentpunkte. Bei Bedarf ist die Nationalbank bereit, am Devisenmarkt zu intervenieren, "um angemessene monetäre Bedingungen zu gewährleisten".

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(Foto: dpa)

Die SNB rechnet für 2026 mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 0,7 (Juni-Prognose: 0,6) und für 2027 und 2028 mit Inflationsraten von 0,8 (0,6) und 0,8 (0,8) Prozent. Die Schweizer Wirtschaft wird nach Erwartung der SNB im laufenden Jahr um 1,5 bis 2 (rund 1) Prozent wachsen und 2027 um rund 1,5 (rund 1,5) Prozent.

Schweizer Nationalbank bleibt beim Nullzins
10:36 Uhr

Dax hustet nach Ifo-Daten - Tagestief

Trotz des besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Index gibt der Dax nun deutlicher nach. Der deutsche Leitindex fällt um bis zu 1,0 Prozent auf ein bisheriges Tagestief von 25.164 Zählern. Der EuroStoxx50 gab um 0,7 Prozent auf 6257 Stellen nach. Zuvor hatte der Dax gut 0,4 Prozent schwächer notiert. Der Euro liegt kaum verändert bei 1,1392 Dollar.

Dax hustet nach Ifo-Daten - Tagestief
10:29 Uhr

Ifo-Index steigt zum fünften Mal in Folge

Der sich abzeichnende Aufschwung hebt die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen immer weiter. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im September auf 89,9 Punkte, nach 88,8 Zählern im August und damit das fünfte Mal in Folge. Das teilte das Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mit. Experten hatten mit 89,0 Punkten gerechnet. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage positiver. Auch ihre Erwartungen hellten sich weiter auf. "Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs fort", erklärte Ifo-Chef Clemens Fuest.

"Das Geschäftsklima bessert sich weiter und sendet ein Expansionssignal. Hierzu tragen auch die positiven Impulse vom Fiskalpaket bei", sagte Alexander Krüger von Bethmann HAL: "Wichtig ist jetzt, dass sich die Stimmung nicht nur hält, sondern weiter bessert. Erst wenn das Geschäftsklima länger mindestens fünf Punkte höher liegt als aktuell, ist echter Konjunkturoptimismus angezeigt. Die Aussichten hierfür bleiben getrübt. Zu schwierigen Standortbedingungen kommen jetzt noch steigende Zinsen und politische Unsicherheiten hinzu. Problematisch dürfte vor allem die fehlende Perspektive auf deutlich sinkende Energiepreise sein."

Ifo-Index steigt zum fünften Mal in Folge
10:11 Uhr

Kanadas Premier Carney stichelt immer wieder gegen Trump

Kanadas Premierminister Mark Carney versucht anscheinend nicht mehr, US-Präsident Donald Trump milde zu stimmen oder zu beschwichtigen - obwohl die USA Kanadas wichtigster Handelspartner sind. Wie Carney kontert und was das mit "Anti-Trump" zu tun hat, berichtet Nancy Lanzendörfer.

Kanadas Premier Carney stichelt immer wieder gegen Trump
10:03 Uhr

Institute erwarten doppelt so hohes Wirtschaftswachstum

Die deutsche Wirtschaft könnte deutlich stärker wachsen als bisher angenommen. Führende Forschungsinstitute verdoppeln in ihrer Herbstprognose die Wachstumserwartung für das laufende Jahr auf 1,3 Prozent. In ihrem Frühjahrsgutachten hatten die Institute noch mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. "Der Aufschwung steht jedoch auf einem schmalen Fundament, denn hohe Energiepreise und Strukturprobleme belasten", warnte der Konjunkturchef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Oliver Holtemöller.

Die Institute erwarten, dass die deutsche Wirtschaft auch im kommenden Jahr etwas an Dynamik gewinnt. Der private Konsum dürfte anziehen, genauso wie der Wohnungsbau. Für 2027 rechnen sie deshalb mit einem BIP-Wachstum von 1,1 Prozent. Bislang hatten sie ein Plus von 0,9 Prozent erwartet. 

Institute erwarten doppelt so hohes Wirtschaftswachstum
09:49 Uhr

Die 100-Dollar-Marke hält

Am Rohstoffmarkt geben die Notierungen leicht nach, bleiben aber wegen der Spannungen zwischen den USA und dem Iran auf einem hohen Niveau. Der iranische Präsident hatte zuvor erklärt, sich den Drohungen aus Washington nicht beugen zu wollen. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 102,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,7 Prozent schwächer bei 91,47 Dollar.

Die 100-Dollar-Marke hält
09:30 Uhr

Mega-Order für Boeing

Turkish Airlines hat nun doch 100 Mittelstrecken-Flugzeuge vom Typ Boeing 737-8 MAX fest bestellt und sich Optionen für 50 weitere Maschinen gesichert. Die Vereinbarung erlaube es Turkish Airlines zudem, Bestellungen auf das größere Modell 737-10 umzuwandeln, teilte das Unternehmen mit. Die Auslieferung der Jets sei für die Jahre 2033 bis 2037 geplant.

Die Verhandlungen hatten 2025 begonnen, gerieten aber wegen eines Streits über Wartungsbedingungen für die Triebwerke ins Stocken. Turkish Airlines hatte deshalb damit gedroht, die Gespräche mit dem Triebwerkshersteller CFM - einem Unternehmen von GE Aerospace und der französischen Safran - platzen zu lassen. Reuters hatte aber in der vergangenen Woche berichtet, der Abschluss stehe kurz bevor. Turkish Airlines betreibt derzeit rund 400 Flugzeuge von Boeing und Airbus.

Mega-Order für Boeing
09:15 Uhr

Teures Öl drückt auf die Stimmung

Der Dax startet mit Abgaben in das heutige Geschäft. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 25.340 Punkten, nachdem er zur gestrigen Wochenmitte bereits 0,7 Prozent auf 25.411 Zähler eingebüßt hatte und der Wochengewinn damit auf 0,4 Prozent geschrumpft war. Der Brent-Preis hält sich über der 100-Dollar-Marke, was Inflationssorgen und Zinsängste gleichermaßen schürt.

Teures Öl drückt auf die Stimmung
09:00 Uhr

"Sehen keine große Reaktion auf Energieschock"

Die Europäische Zentralbank sieht trotz der steigenden Inflationsrate derzeit keinen nennenswerten Druck auf die Löhne. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane trat damit Sorgen entgegen, dass sich der rasante Preisauftrieb verfestigen könnte. "Wir sehen keine große Reaktion auf den Energieschock", sagte Lane. Die Menschen wüssten zwar, dass die Lebenshaltungskosten stärker stiegen als erwartet. Viele Unternehmen hielten jedoch dagegen und verwiesen auf die Konkurrenz aus China sowie darauf, dass bei zu hohen Lohnforderungen KI-Roboter einsatzbereit seien.

Die Teuerungsrate war im August auf über drei Prozent gestiegen. Wegen der Spannungen im Iran und der damit verbundenen höheren Benzin- und Gaspreise rechnen einige Experten bis zum Jahresende mit einem Anstieg auf vier Prozent. Der Preisschub bei Energie hat an den Finanzmärkten die Wetten auf weitere Zinserhöhungen der EZB angeheizt. Investoren erwarten nun drei oder vier weitere Schritte zusätzlich zu den Anhebungen im Juni und September. Rechne man aber die Risikoprämie aus den Marktdaten heraus, liege der Zinsgipfel im kommenden Jahr knapp über drei Prozent und werde bis Ende 2027 wieder sinken, sagte Lane. Dies deute darauf hin, dass tatsächlich nur zwei weitere Zinserhöhungen eingepreist seien.

"Sehen keine große Reaktion auf Energieschock"
08:40 Uhr

Ex-Google-Manager warnt vor KI-Gefahren für Kinder

Der ehemalige Google-Manager Tom Siegel hat vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz (KI) für Kinder gewarnt und eine Verlangsamung der Entwicklung gefordert. Die Technologiebranche wiederhole die Fehler aus der Ära der sozialen Medien und richte bei Minderjährigen möglicherweise noch größeren Schaden an, sagte der frühere Vizepräsident für Nutzersicherheit bei Google Reuters. Die Risiken reichten von Suizid und Psychosen bis hin zu einer Abnahme des kritischen Denkens. Siegel, der am Dienstag die Leitung des neu gegründeten "Youth AI Safety Institute" der Kinderschutzorganisation Common Sense Media übernahm, forderte sofortige Schutzmaßnahmen.

Laut Siegel sollten Anthropic und OpenAI strengere Altersüberprüfungen für ihre Chatbots durchsetzen. Seinem früheren Arbeitgeber Google legte er nahe, eine Funktion zum einfachen Abschalten der KI-Übersichten in der Suchmaschine zu integrieren. Zwar könnten solche Schritte kurzfristig Gewinne beeinträchtigen, doch drohten untätigen Firmen Klagen und Regulierungen, warnte Siegel. Betreiber sozialer Medien zahlen hohe Summen wegen angeblicher Schäden bei jungen Nutzern. Zudem hinkt die Regulierung dem rasanten Tempo der KI-Entwicklung hinterher: So hatte ein Reuters-Bericht über ein internes Dokument von Meta, wonach Chatbots Kinder in romantische Gespräche verwickeln könnten, im vergangenen Jahr eine Untersuchung des US-Kongresses ausgelöst.

Ex-Google-Manager warnt vor KI-Gefahren für Kinder
08:21 Uhr

Betrieb in weltgrößter Kupfermine gestoppt

Nach einem tödlichen Arbeitsunfall ist der Betrieb in der weltweit größten Kupfermine im chilenischen Escondida komplett heruntergefahren worden. "Der gesamte Betrieb in der Mine wurde eingestellt", teilte der Minen-Konzern BHP mit. Ein Zeitrahmen für eine mögliche Wiederaufnahme wurde nicht genannt. BHP erklärte, ein Arbeiter sei bei Wartungsarbeiten ums Leben gekommen. In Chile dürfen Bergwerke nach einem tödlichen Unfall in der Regel erst dann den Betrieb wieder aufnehmen, wenn Inspektoren überprüft haben, dass die Bedingungen für eine Wiederaufnahme sicher genug sind. Escondida liegt in der chilenischen Atacama-Wüste.

Betrieb in weltgrößter Kupfermine gestoppt
08:02 Uhr

Tokios Börse ist aus Feiertagspause zurück

An den ostasiatischen Aktienmärkten und in Australien überwiegen moderate Einbußen. Sie folgen damit der Vorgabe der Wall Street, wo nach unerwartet stark ausgefallenen Konjunkturdaten die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung im Oktober deutlich gestiegen war. Die Marktzinsen hatten darauf kräftig angezogen, in Zehnjahresbereich auf 5,11 Prozent und damit das höchste Niveau seit 2007. Für Oktober wird nun mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 nach zuvor noch rund 55 Prozent eine Zinserhöhung eingepreist.

In Sydney geht es für den S&P/ASX-200 um 0,8 Prozent nach unten. In Tokio zeigt sich der Topix nach einer dreitägigen Feiertagspause kaum verändert, er liegt minimal im Plus. Der etwas engere Nikkei verliert dagegen 1,4 Prozent. Im koreanischen Seoul wird nicht gehandelt. Dort wird am Donnerstag und Freitag das Erntedankfest gefeiert, nachdem es an den vergangenen vier Tagen nach oben gegangen war.

Auch an den chinesischen Börsen kommt es zu Einbußen. Der Shanghai Composite gibt um 0,9 Prozent nach, der HSI in Hongkong um 0,5 Prozent. Dass sich die USA und China darauf zum Auftakt des dreitägigen Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping darauf verständigt haben, die gegenseitige Zollpause um zwei Monate zu verlängern, um mehr Zeit für weitere Gespräche zu haben, sorgt zunächst für keinen positiven Impuls. Mit dem Ende der bisherigen Zollpause am 10. November hätte China wohl auch seine Exportkontrollen für seltene Erden ausgeweitet.

Tokios Börse ist aus Feiertagspause zurück
07:47 Uhr

Null-Prozent-Zins - oder nicht?

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird ihren Leitzins heute Experten zufolge voraussichtlich bei null Prozent belassen. Alle 35 von Reuters befragten Ökonomen erwarten für die anstehende Zinssitzung keine Veränderung. Die Schweiz weist mit null Prozent den weltweit niedrigsten Leitzins auf. Die Inflation ist mit zuletzt 0,8 Prozent im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften sehr gering. Zwei Drittel der Experten erwarten zudem, dass die Notenbank den Leitzins bis Ende 2027 bei null Prozent halten wird.

Null-Prozent-Zins - oder nicht?
07:32 Uhr

Wochengewinne schmelzen weiter ab

Europas Börsen dürften mit Abschlägen in den heutigen Handel starten, womit sich der bisherige Wochengewinn von aktuell etwa 0,4 Prozent weiter reduzieren wird. Das Umfeld für die Gesamtmärkte hat sich wieder eingetrübt mit einem Brent-Ölpreis bei über 100 Dollar das Fass und einer Rendite der zehnjährigen Treasurys von 5,11 Prozent. Die Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte bezüglich einer Lösung im Nahen Osten haben einen Dämpfer erhalten. Zugleich haben starke Einkaufsmanagerindizes in den USA die Wahrscheinlichkeit von Fed-Zinsschritten wieder nach oben getrieben. Eine Zinserhöhung im Oktober wird nun an den Märkten zu fast 70 Prozent eingepreist.

Die Blicke richten sich nun auf das Gipfeltreffen der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping. Es dürfte um den Konflikt im Nahen Osten, Handelsfragen sowie KI-Regulierung gehen. US-Finanzminister Scott Bessent teilte bereits im Vorfeld mit, dass die USA und China ihre Zollpause bis Mitte Januar verlängern werden. Damit werden höhere Zölle vermieden, die im November hätten verhängt werden sollen, falls keine Einigung erzielt worden wäre. "Dies gibt uns mehr Zeit, um zu sehen, was wir an der Wirtschaftsfront erreichen können", sagte Bessent.

Wochengewinne schmelzen weiter ab
07:11 Uhr

Vonovia ist bereit für Bau von Soldatenwohnungen

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia ist bereit, für die geplante Vergrößerung der Bundeswehr Soldatenwohnungen zu bauen und zu betreiben. Die Verfügbarkeit von solchen Wohnungen - etwa bei der Versetzung von Soldaten - sei nicht überall ein Problem für die Bundeswehr, "aber in manchen Städten wie etwa in Berlin eben schon", sagte Vonovia-Vorstandschef Luka Mucic der dpa.

Durch serielles Bauen könne man dafür relativ schnell Lösungen finden. "Wir konzentrieren uns dabei auf den seriellen Neubau in ausgewiesenen Wohngebieten. Diese Wohnungen könnten wir auch an Bundeswehrangehörige und ihre Familien vermieten." Es habe bereits Gespräche mit der militärischen Ebene gegeben. "Der Dialog ist geführt, jetzt liegt es an der Bundeswehr beziehungsweise am Verteidigungsministerium, ob sie die Idee aufgreifen wollen", sagte Mucic weiter.

Bereits Mucics Vorgänger Rolf Buch hatte Vonovia für Bau und Betrieb von neuen Soldatensiedlungen ins Spiel gebracht. "Wenn man uns fragt, sind wir behilflich", hatte er gesagt.

Vonovia ist bereit für Bau von Soldatenwohnungen
06:53 Uhr

Tokios Anleger reiten die KI-Welle

Die asiatischen Aktienmärkte finden angesichts geopolitischer Spannungen und eines KI-Booms keine einheitliche Richtung. Der japanische Leitindex Nikkei legt um 1,3 Prozent auf 65.883,41 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notiert 0,1 Prozent höher bei 4096,01 Zählern. In China geben die Märkte hingegen nach. Der Shanghai Composite verliert 0,6 Prozent auf 3912,02 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,9 Prozent auf 4474,74 Punkte.

In Tokio sorgt die Vorstellung eines neuen KI-Geräts von Meta für Kauflaune bei Technologiewerten. Der US-Konzern hatte das Handgerät "Meta Charm" präsentiert, was die Nachfrage nach Computerbauteilen anheizte. Zu den größten Gewinnern zählen CPU-Zulieferer wie Ibiden, Socionext, Meiko Electronic und Ushio, deren Aktien jeweils um mehr als zehn Prozent in die Höhe schnellen. Auch der Chipanlagenbauer Advantest stützt den Nikkei mit einem Plus von gut vier Prozent. "In den vergangenen Sitzungen haben sich chipbezogene Aktien tendenziell gegen steigende Renditen behauptet", sagt Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities.

Tokios Anleger reiten die KI-Welle
06:35 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,3 Prozent auf 157,82 Yen und legt leicht auf 6,7131 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8241 Franken. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1382 Dollar und gibt um 0,1 Prozent auf 0,9380 Franken nach. 

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:18 Uhr

USA verkünden verlängerte Zollpause

Zu Beginn des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA hat die US-Regierung eine Zollpause verlängert. Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden laut Finanzminister Scott Bessent um weitere zwei Monate aufgeschoben. Wäre die Einigung ausgelaufen, hätte China auch seine Exportkontrollen auf seltene Erden ausgeweitet. Von chinesischer Seite lag zunächst keine Bestätigung für die Verlängerung vor.

"Wir haben heute vereinbart, das sogenannte Busan-Abkommen zu verlängern", sagte Bessent dem Sender Fox News. Im südkoreanischen Busan hatten Präsident Donald Trump und Xi vergangenen Oktober unter anderem ein Aussetzen hoher zusätzlicher Zölle vereinbart. Der Handelskonflikt beider Staaten war im April vergangenen Jahres eskaliert, als die Regierungen sich gegenseitig mit Zusatzzöllen von über 100 Prozent überzogen.

USA verkünden verlängerte Zollpause
05:59 Uhr

Zölle, KI - und viel Glamour

Noch mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet, stand am Ende beim Dax ein Minus von 0,7 Prozent und ein Schlusskurs von 25.411 Punkten in den Büchern. Damit schmilzt der bisherige Wochengewinn auf rund 0,4 Prozent zusammen. Ein Grund für die Zurückhaltung der Anleger sahen Marktteilnehmer in den Entwicklung der Ölpreise, die sich wieder um die 100-Dollar-Marke bewegten.

Heute treffen sich US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping in Washington. Bei den Gesprächen könnte es unter anderem um Zollsenkungen in bestimmten Wirtschaftssektoren, die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Drogenhandels und den Ausbau des militärischen Dialogs gehen. Trotz tiefgreifender Meinungsverschiedenheiten unter anderem in der Taiwan-Frage und im Handelsstreit wollen beide Seiten mit dem Treffen Stabilität demonstrieren, wie Analysten sagen. Für den Abend ist ein Staatsbankett geplant, an dem auch Konzernchefs von US-Konzernen wie etwa Apple, Nvidia, OpenAI oder JPMorgan teilnehmen sollen.

Zudem legen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Herbstprognose vor. Wie Reuters vorab von Insidern erfuhr, heben sie ihre Wachstumsvorhersage für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr auf 1,3 Prozent und auf 1,1 Prozent für 2027 an. Im April hatten sie noch Werte von 0,6 Prozent für das laufende Jahr und 0,9 Prozent für 2027 angenommen. Mit Interesse wird darauf geblickt, wie in dem Gutachten mit dem Titel "Aufschwung mit Strukturproblemen - Finanzpolitik auf Abwegen" der Reformkurs der Regierung bewertet wird. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Institute um das IWH aus Halle für 2028 ein deutliches Abschwellen des Wachstums auf nur noch 0,4 Prozent vorhersagen.

Gleichzeitig dürfte die Stimmung in den Chefetagen sich weiter aufhellen und damit Aufschwungsignale verstärken. Experten erwarten, dass sich das IFO-Geschäftsklima im September das fünfte Mal in Folge verbessern wird. Sie rechnen mit einem Anstieg des wichtigen Konjunkturbarometers um 0,2 Punkte auf 89,0 Zähler. Zuletzt hatte die Umfrage des Finanzdienstleisters S&P Global unter Einkaufsmanagern das stärkste Wachstum der hiesigen Wirtschaft seit elf Monaten signalisiert. Viele Forscher rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr klar über der Marke von einem Prozent landen wird. Das IFO veranschlagt sogar 1,4 Prozent.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Zölle, KI - und viel Glamour