Berlin & BrandenburgSo warm und trocken war der September in Berlin

Die Woche begann in Berlin noch einmal mit ungewöhnlich sommerlichen Temperaturen. Auch insgesamt war es diesen Monat wärmer als im langjährigen Durchschnitt.
Offenbach/Berlin (dpa/bb) - Der September war in Berlin überdurchschnittlich warm und trocken. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, lag die Temperatur in der Bundeshauptstadt im Schnitt bei 16,2 Grad Celsius und damit 2,1 Grad über dem Klimamittel dieses Monats der Jahre 1961 bis 1990. In Berlin-Tempelhof wurde am 8. September mit 29,4 Grad die höchste Temperatur gemessen. Am Monatsende wurde es noch einmal ungewöhnlich warm.
Beim Niederschlag blieb Berlin laut DWD deutlich unter dem langjährigen Mittelwert. Es fielen rund 33 Liter pro Quadratmeter. Das Mittel liegt bei 46 Litern. Die Sonne zeigte sich leicht überdurchschnittlich häufig: 167 Stunden betrug die Sonnenscheindauer - der Mittelwert liegt bei 156 Stunden.
Deutschlandweit wird der September 2026 laut DWD wohl mit einer Mitteltemperatur von 15,9 Grad enden. Das sind rund 2,6 Grad mehr als im Klimamittel dieses Monats der Jahre 1961 bis 1990. Gegenüber 1991 bis 2020 waren es für diesen Monat gesehen rund zwei Grad mehr. "Somit zählt er zu den zehn wärmsten Septembern seit 1881", berichtete der DWD.