Hessen"Hessen in Space" - Konferenz vernetzt Raumfahrt-Akteure

Bei der Konferenz "Hessen in Space" ging es um Vernetzung und neue Ideen.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Hessen und der Weltraum - das ist nach Ansicht der Landesregierung eine wichtige Beziehung. Daher veranstaltete die Staatskanzlei die mittlerweile vierte Konferenz "Hessen in Space", bei der in Frankfurt Vertreter aus Politik, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenkamen, um sich zu vernetzen und über neue Vorhaben auszutauschen.
"Weltraum und Raumfahrt sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern sie sind real", sagte Staatsminister Manfred Pentz (CDU). Entwicklungen und Investitionen in dem Bereich seien für den Wirtschaftsstandort Hessen extrem wichtig.
Das Zentrum ist Darmstadt
Darmstadt sei mit der europäischen Raumfahrtbehörde Esa und der europäischen Agentur für meteorologische Satelliten Eumetsat Dreh- und Angelpunkt in Europa - unter anderem, wenn es um unabhängige Informationen für Navigationssysteme, Wettervorhersagen und viele andere Anwendungen gehe. Dies sei auch sicherheitspolitisch von großer Bedeutung, sagte Pentz.
Vor Ort waren neben Unternehmen auch mehrere hessische Hochschulen mit Ständen und Ausstellungen präsent, neben der Technischen Universität Darmstadt auch aus Marburg und Gießen. Gezeigt wurden Projekte von Studierenden, unter anderem zum Thema Raketenbau.