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Rheinland-Pfalz & SaarlandWebseiten in Mainz und Saarbrücken: Sicherheitslücke behoben

22.10.2026, 13:20 Uhr
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Eine kritische Sicherheitslücke hatte auch Webseiten in Mainz und Saarbrücken vorübergehend offline gehen lassen. Nun sind viele Online-Dienste wieder erreichbar.

Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) - Wegen einer kritischen Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP sind in Rheinland-Pfalz und im Saarland vorsorglich Webseiten zeitweise vom Netz genommen worden. Am Morgen waren viele Internetseiten wieder erreichbar. Den zuständigen Ministerien zufolge gibt es bislang keine Hinweise auf Schäden oder Datenabflüsse durch die Sicherheitslücke.

In Rheinland-Pfalz hatte das Land entschieden, Seiten abzuschalten, die die betroffene Software verwendeten, teilte der IT-Beauftragte der Landesregierung, Fedor Rose (SPD), mit. "Wir haben zügig gehandelt, um unsere Seiten vor Schaden und fremden Zugriffen zu schützen", schrieb Rose. Es gäbe keinerlei Hinweise, dass Schwachstellen von Dritten ausgenutzt wurden.

Aufgrund der Sicherheitslücke musste unter anderem die Vorstellung des HochwasserRisiko-Checks durch Ministerin Christine Schneider (CDU) in Mainz verschoben werden. Auch hier mussten Sicherheitsupdates in das neue Programm eingespielt werden.

In Saarbrücken waren unter anderem das städtische Webportal sowie die Internetseiten der Stadtwerke, der Saarbahn und des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) betroffen. Das Webportal von Saarbrücken sowie die Internetseiten des ZKE seien inzwischen wieder erreichbar.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken teilte mit, sie habe die betroffenen Online-Dienste vorsorglich abgeschaltet, um mögliche Sicherheitsrisiken für die städtischen IT-Systeme zu vermeiden. Die Stadt blieb telefonisch und per E-Mail erreichbar. Aktuelle Informationen sollten über ihre Social-Media-Kanäle verbreitet werden.

Hintergrund war eine Sicherheitswarnung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die zuständigen Fachleute arbeiteten daran, die betroffenen Systeme abzusichern. Die Webseiten sollten wieder erreichbar sein, nachdem Sicherheitsupdates eingespielt und ein sicherer Betrieb gewährleistet werden konnte.

Quelle: dpa

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