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HessenRhein besucht USA – Gespräche zu Sicherheit und Wirtschaft

02.10.2026, 12:02 Uhr
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Warum ist die Partnerschaft zwischen Hessen und den USA für beide Seiten so wichtig? Rhein setzt bei seinem Besuch in Washington und New York auf Austausch zu aktuellen Herausforderungen.

Wiesbaden/Washington/New York (dpa/lhe) - Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) reist an diesem Samstag (3.10.) für eine Woche in die USA. In Washington und New York will der Regierungschef nach Angaben der Staatskanzlei in Wiesbaden bis zum 10. Oktober Gespräche zu Sicherheit, Wirtschaft und Innovation führen. Begleitet wird Rhein in Washington von Staatsminister Manfred Pentz (CDU).

Geplant sind demnach unter anderem Treffen mit dem stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater Michael Needham, dem stellvertretenden Handelsminister Paul M. Dabbar und dem Unterstaatssekretär für Verteidigung, Elbridge A. Colby. Ein Höhepunkt der Reise soll am 6. Oktober die Feier zum Tag der Deutschen Einheit in der Deutschen Botschaft in Washington sein, die Hessen in diesem Jahr gemeinsam mit der Botschaft ausrichtet. Geplant ist darüber hinaus ein Besuch in New York - unter anderem auch der Gedenkstätte zum Anschlag des 11. September 2001.

USA sind wichtigster Handelspartner

Rhein hatte zu Jahresbeginn angekündigt, in die USA reisen zu wollen. Die Staatskanzlei verweist auf die engen politischen, wirtschaftlichen und historischen Beziehungen des Landes zu den Vereinigten Staaten.

Nach Angaben des Statistischen Landesamts sind die USA nach Warenwert wichtigster Handelspartner Hessens. In Wiesbaden befindet sich mit dem Hauptquartier der US Army Europe and Africa ein bedeutender Stützpunkt der USA, rund 20.000 Militärangehörige leben nach Angaben der Staatskanzlei in Hessen.

Die Reise steht im Zeichen gleich mehrerer Jubiläen: Hessen feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen, die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Zudem besteht die Partnerschaft zwischen Hessen und dem US-Bundesstaat Wisconsin seit 50 Jahren.

Quelle: dpa

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