Mecklenburg-VorpommernPolizei stoppt Geisterfahrer mit 2,1 Promille auf A14

Am späten Dienstagabend fährt ein Transporterfahrer von einem Autobahnparkplatz in die falsche Richtung auf die A14. Das hätte schlimm enden können.
Grabow (dpa/mv) - Einen betrunkenen Geisterfahrer hat die Polizei auf der Autobahn 14 im Süden Mecklenburgs aus dem Verkehr gezogen. Der Transporterfahrer war am späten Dienstagabend auf einem Rastplatz an der A14 kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg aufgefallen, als er augenscheinlich alkoholisiert in sein Auto stieg und losfuhr.
Dabei verwechselte er die Richtung und fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn, wie ein Polizeisprecher sagte. Zum Glück sei die A14 noch nicht durchgehend befahrbar, weshalb zu dieser späten Stunde wenig Verkehr gewesen sei.
Beamte brachten das Fahrzeug auf den Standstreifen
Der alarmierten Polizei kam der Transporter wenig später auf der A14 als Geisterfahrer entgegen. "Mithilfe weiterer Unterstützungskräfte konnte das Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen gestoppt und der Fahrer aus dem Transporter geholt werden." Anschließend brachten die Beamten das Fahrzeug auf den Standstreifen, wie es hieß.
Der 49-jährige Fahrer hatte den Angaben zufolge einen Atemalkoholwert von mehr als 2,1 Promille. Gegen ihn werde nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.